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Home » Zugbegleiter in Regio in Rheinland-Pfalz getötet: Ticketkontrolle eskaliert
Panorama

Zugbegleiter in Regio in Rheinland-Pfalz getötet: Ticketkontrolle eskaliert

Von zeit-heute.deFebruar 4, 20262 Min Gelesen
Zugbegleiter in Regio in Rheinland-Pfalz getötet: Ticketkontrolle eskaliert
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Zugbegleiter in Regio in Rheinland-Pfalz getötet: Ticketkontrolle eskaliert

Wie die Ticketkontrolle eskalierte

Zugbegleiter Serkan C. getötet: Neue Details enthüllt


Aktualisiert am 04.02.2026 – 13:12 UhrLesedauer: 2 Min.

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Im Video: So reagiert die Bahnchefin auf den brutalen Angriff (Quelle: dpa)

Eine Ticketkontrolle in einem Regionalexpress eskaliert binnen Sekunden – am Ende stirbt ein Zugbegleiter. Jetzt kommen neue Details über den Hergang der Tat ans Licht.

Wie konnte die routinemäßige Fahrkartenkontrolle derart eskalieren? t-online rekonstruiert – soweit möglich – den Hergang der Tat.

Serkan C., 36 Jahre alt, war als Kundenbetreuer für die DB Regio tätig und am Montagabend allein in einem Regionalexpress zwischen Kaiserslautern und Saarbrücken eingesetzt, um Tickets zu kontrollieren. Der Zug hatte gerade den Bahnhof Landstuhl verlassen. Nach t-online-Informationen bat C. im Zeitraum zwischen 17.30 Uhr und 18.30 Uhr eine vierköpfige Gruppe junger Männer, die Fahrkarten vorzuzeigen. Doch mindestens einer der vier Männer hatte kein gültiges Ticket: ein 26-jähriger Grieche ohne Meldeadresse in Deutschland.

Serkan C. entschied sich, ein erhöhtes Beförderungsentgelt, in der Regel 60 Euro, von dem Fahrgast zu verlangen, und dafür die Kontaktdaten des Mannes aufzunehmen. Dann eskalierte die Situation, wie aus Bahnkreisen verlautete. C. habe vorbildlich und deeskalierend gehandelt, Abstand zu dem aggressiven Mann gehalten und ihn des Zuges verwiesen. Doch der Schwarzfahrer habe begonnen, auf C. einzuprügeln. Als C. durch einen der Schläge bewusstlos wurde und fiel, soll der Mann ihm einen weiteren Schlag gegen die Schläfe versetzt haben. C. blieb bewusstlos am Boden liegen. Ob danach weitere Schläge folgten, ist nicht bekannt.

Fahrgäste, darunter ein Bundeswehrsoldat, leisteten Erste Hilfe, bis die Bundespolizei und Rettungskräfte eintrafen. C. konnte zunächst reanimiert werden und kam in eine Klinik. Am Mittwochmorgen starb er. Wie die Staatsanwaltschaft Zweibrücken mitteilte, war er „durch Faustschläge gegen den Kopf“ schwer verletzt worden. Nach bisherigem Ermittlungsstand sei somit keine Waffe zum Einsatz gekommen. Die Leiche des Zugbegleiters soll noch am Mittwoch obduziert werden, um die genaue Todesursache zu klären.

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