5.500 Kilometer in zwei Wochen
Zollbehörde staunt über klugen Fuchs
13.03.2026 – 16:28 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Fuchs startet in England und landet in den internationalen Schlagzeilen: Die stellvertretende Leiterin der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde ist fasziniert.
Überraschung im Hafen von New York: Ein pelziger Reisender hat es einmal quer über den Atlantik geschafft und 5.500 Kilometer in zwei Wochen zurückgelegt. „Beamte fanden den lebendigen Fuchs an Bord eines Schiffes aus Southampton in England“, teilte diese Woche die stellvertretende Leiterin der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde mit. Sie nannte das Tier „einen listigen blinden Passagier“.
Wie der Fuchs im Februar im Hafen von Southampton an der Südküste Englands auf das Schiff gelangte, das Autos in die USA transportierte, ist unklar. Sicher ist dafür, dass das etwa zwei Jahre alte Männchen nun zumindest vorübergehend im Zoo in der Bronx bleiben soll.
Mit Obst, Gemüse, Proteinen und Leckerchen wird der fünf Kilogramm schwere Fuchs dort aufgepäppelt. „Er scheint sich gut einzuleben. Er hat viel durchgemacht“, sagte der Leiter der Tierprogramme des Zoos. Ersten Untersuchungen zufolge scheint das Tier gesund zu sein, nach weiteren Untersuchungen steht die Suche nach einem „angemessenen, langfristigen Zuhause“ auf dem Programm.
Ein britischer Hafensprecher äußerte sich ebenfalls. „In Southampton wird alles Mögliche umgeschlagen“, sagte er. „Aber selbst wir waren überrascht, dass sich ein Fuchs eine Atlantiküberquerung bucht. Beim nächsten Mal würden wir ihm allerdings die Queen Mary 2 vorschlagen, die bietet deutlich mehr Komfort.“











