Wert von rund einer Million Euro
Kurioser Fund in goldenen Gartenzwergen
Aktualisiert am 04.03.2026 – 12:31 UhrLesedauer: 2 Min.
Am Flughafen Köln/Bonn tauchen vier ungewöhnliche Pakete auf. Beim Blick ins Innere der Päckchen machen Zollbeamte einen kuriosen Fund.
Der Zoll am Flughafen Köln/Bonn hat im Februar fünf goldene Gartenzwerge aus dem Verkehr gezogen. Der Grund: Sie waren mit rund 25 Kilogramm der Partydroge Ketamin gefüllt. Der Wert wird auf rund eine Million Euro geschätzt. Das teilte das Hauptzollamt am Dienstag mit.
Die Zwerge seien in insgesamt vier Paketen auf dem Weg nach Australien und Kanada gewesen, erklärte ein Sprecher des Hauptzollamts Köln auf Anfrage von t-online. „Zwei von ihnen sollten nach Australien geschickt werden, die anderen beiden nach Kanada“, führte er aus.
Schon beim Röntgen der Pakete habe es erste Auffälligkeiten gegeben, hieß es. Daraufhin sollen die Zollbeamten die Pakete ausgepackt haben. Die Füße der Goldmänner seien dabei „deutlich verändert“ gewesen. Im Inneren der Zwerge fanden die Beamten dann den illegalen Stoff.
„Es ist immer wieder interessant, was sich die Schmuggler alles einfallen lassen“, resümierte der Sprecher. Drogen, die in Gartenzwergen versteckt wurden, seien selbst den erfahrenen Beamten an dem Flughafen noch nicht untergekommen. „An einen ähnlichen Fall kann ich mich nicht erinnern“, so der Sprecher.
Der Absender der Pakete stamme aus Süddeutschland, hieß es weiter. „Es ist allerdings noch unklar, ob hinter dem Namen auf den Paketen wirklich der tatsächliche Absender steht.“ Es seien Ermittlungen eingeleitet worden, erklärte der Sprecher. Aufgrund der Menge des Fundes drohe dem Versender eine langjährige Haftstrafe, hieß es. Gleiches gelte auch für die Empfänger der Gartenzwerge. „Wir haben deren Namen und Adressen an die ausländischen Ermittlungsbehörden weitergegeben“, erklärte der Sprecher abschließend.









