
Fünf Hausmittel im Check
Zahnpasta gegen Aphthen: Hilft das wirklich?
Aktualisiert am 17.01.2026 – 16:35 UhrLesedauer: 2 Min.
Klein, weiß-gelblich, schmerzhaft: Aphthen im Mund hat wohl jeder schon einmal bemerkt. Wir geben Tipps, wie Sie sie mit natürlichen Mitteln wieder loswerden können.
Aphthen, die kleinen schmerzhaften Bläschen im Mundraum, können jederzeit und häufig ohne ersichtlichen Grund auftreten. Meist dauert es wenige Tage, mitunter jedoch bis zu zwei Wochen, bis die Bläschen von allein wieder abheilen.
Sie können den Heilungsprozess beschleunigen – mit Medikamenten, Mundspülungen und Gelen aus der Apotheke, aber auch mit natürlichen Hausmitteln. Dabei gibt es eine Vielzahl von Behandlungen, die bei dem einen wirken, bei dem anderen möglicherweise aber nicht so gut funktionieren. Ein Überblick:
Ein Mythos, der sich hartnäckig hält: Zahnpasta soll gegen Aphthen helfen. Stimmt das?
Ja, aber nur teilweise, wie das „Ärzteblatt“ berichtet. Demnach können bestimmte Zahnpasten Aphthen sogar hervorrufen und verschlimmern. Schuld daran ist der Inhaltsstoff Natriumlaurylsulfat (SLS), der die Mundschleimhaut reizen kann.
Achten Sie daher beim Kauf von Zahnpasta darauf, dass das Produkt SLS-frei ist. Denn ein solches konnte Studien zufolge die Dauer bis zur Abheilung der Aphthen deutlich verringern.
Apfelessig ist ein beliebtes Hausmittel gegen eine Vielzahl von Krankheiten. Er soll auch dabei helfen können, Aphthen zu beseitigen. Mischen Sie dazu einen Teelöffel Apfelessig mit einem Glas Wasser und spülen Sie mit der Lösung 30 Sekunden bis eine Minute lang den Mund.
Doch Vorsicht: Der Essig kann brennen, wenn er mit der Wunde in Kontakt kommt. Bereitet Ihnen das Hausmittel zu große Schmerzen, sollten Sie es lieber mit einem anderen versuchen.
Teebaumöl gehört zu den von Hausärzten empfohlenen natürlichen Mitteln gegen Aphthen. Es soll Schmerzen und Reizungen lindern sowie Entzündungen im Mund vorbeugen können. Empfehlenswert sind demnach Mundspülungen mit bis zu zehn Tropfen Teebaumöl in einem Glas Wasser, die mehrmals täglich angewendet werden können.
Auch Mundspülungen mit Kamillen- und Salbeitee können dem „Ärzteblatt“ zufolge dabei helfen, die Schleimhaut zu beruhigen und den Schmerz zu lindern. Am besten ist es demnach, zweimal täglich eine Tasse Tee zu trinken und zwischendurch den Mund mit kaltem Tee auszuspülen.











