Zitterpartie vorbei
Beliebtes Hamburger Festival kann doch stattfinden
29.07.2026 – 07:51 UhrLesedauer: 2 Min.
Vor zwei Wochen stand das Wutzrock-Festival in Bergedorf noch auf der Kippe. Jetzt gibt es Entwarnung – doch an einigen Stellen fehlt weiter Personal.
Noch vor rund zwei Wochen stand das Hamburger Open-Air-Festival Wutzrock auf der Kippe. Den Veranstaltern fehlten zahlreiche Helferinnen und Helfer, ohne die eine sichere Durchführung nicht möglich gewesen wäre. Jetzt gibt der Veranstalter auf Instagram Entwarnung: „Wutzrock 2026 kann stattfinden!“
In den vergangenen Wochen hätten sich viele Menschen zum Mithelfen eingetragen, heißt es in dem Post. Einige hätten zusätzliche Schichten übernommen, andere seien neu dazugekommen. Die Veranstalter bedanken sich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern – für die Hilfe, die Nachrichten und das Teilen des Aufrufs.
Wutzrock gibt es seit 1979
Ganz vollständig sind die Schichtpläne für das Festival vom 7. bis zum 9. August am Eichbaumsee in Bergedorf allerdings noch nicht. Besonders gesucht werden weiterhin Freiwillige für die Komposttoiletten, für Sicherheit und als Ordner, für späte Tresenschichten, für Social Media sowie fürs Kinderschminken. Wie die Veranstalter betonen, helfe auch die Übernahme einer einzelnen Schicht weiter. Wer helfen möchte, kann sich per E-Mail an [email protected] melden.
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Auf der Bühne stehen in diesem Jahr unter anderem die Punk-Bands Jack Pott und Pogendroblem, 24/7 Diva Heaven, der Rapper Motuz sowie Jule. In der Vergangenheit traten beim Wutzrock bereits Bands wie Deichkind, Slime, Turbostaat, Montreal, ZSK, Absolute Beginner, Die Sterne und Subway to Sally auf.
Das Wutzrock gibt es seit 1979. Zuletzt zog die Veranstaltung rund 5.000 Besucher pro Jahr an. Auf der Website der Veranstalter heißt es: „Wutzrock ist ein politisches Festival für alle, die Musik und Kultur lieben – und ein solidarisches Miteinander schätzen.“ Neben der Musik gibt es deshalb auch politische Infostände auf der Festivalwiese. Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören oder für rechtsextremes Gedankengut stehen, sind vom Festival ausgeschlossen.











