
Unterhaltungschef äußert sich
Wusste RTL von Gil Ofarims Verschwiegenheitsklausel?
03.02.2026 – 11:43 UhrLesedauer: 2 Min.
Gil Ofarim hüllt sich seit Tag eins im Dschungelcamp in Schweigen, schiebt einen Vertrag vor. Davon wusste RTL nichts.
Im Vorfeld der 19. Dschungelcamp-Staffel schlug die Teilnahme eines Promis besonders hohe Wellen: Sänger Gil Ofarim sorgte mit seinen ausgedachten Antisemitismusvorwürfen vor ein paar Jahren für einen Skandal. Für den Großteil der Öffentlichkeit galt er danach als abgeschrieben. Doch dann tauchte er plötzlich im Dschungelcast auf.
Fans erhofften sich eine Stellungnahme des 43-Jährigen. Doch schnell wurde klar: Gil Ofarim hat nicht vor, seinen TV-Auftritt bei RTL zu nutzen, um den Skandal aufzuarbeiten. Er schob als Erklärung eine Verschwiegenheitserklärung vor. Für die Fans war der Vertrag eine neue Information. Aber wusste die Produktion Bescheid, als sie dem Sänger einen Platz im Dschungel anbot?
Das beantwortet RTL-Unterhaltungschef Markus Küttner im Gespräch mit dem Branchenmagazin „DWDL.de“: „Von einer Verschwiegenheitsverpflichtung wusste ich nicht. Aber wir nehmen es wie es kommt.“ Für die Produktion wäre es aber ohnehin wohl kein Grund gewesen, sich gegen eine Verpflichtung des Sängers zu entscheiden. Denn schon vor dem Skandal hatte RTL Interesse an ihm, so Markus Küttner. „Seit über 10 Jahren haben wir ihn regelmäßig für den Dschungel angefragt. Ich fand und finde ihn und seine Vita spannend, daran hat sich nichts geändert.“
Markus Küttner führt zudem Schauspielerin Ingrid van Bergen als Beispiel auf. Sie gab vor ihrer Teilnahme vor 18 Jahren an, im Dschungel nicht über ihren Mordprozess zu sprechen. „Für mich war das okay, weil wir sie als Person spannend fanden – und am Ende hat sie dann doch nach ein paar Tagen ausführlich ihren Mitcampern alles erzählt. Damals wie heute haben wir keine klaren Vorstellungen von oder gar Vorgaben, über was gesprochen werden soll und über was nicht.“
Und vielleicht packt Gil Ofarim doch noch aus, bislang hat er genug Anrufe aus dem Publikum bekommen, um im Camp zu bleiben. Und auch Markus Küttner sagt: „Wer weiß, was da noch passiert in den nächsten Tagen.“










