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Home » Wladimir Klitschko bei „Maischberger“: „Das Böse kommt“
Politik

Wladimir Klitschko bei „Maischberger“: „Das Böse kommt“

By zeit-heute.deFebruar 28, 20262 Mins Read
Wladimir Klitschko bei „Maischberger“: „Das Böse kommt“
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Ukraine-Talk bei „Maischberger“

Dann wird Wladimir Klitschko plötzlich ruhig


Aktualisiert am 26.02.2026Lesedauer: 4 Min.

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Wladimir Klitschko in München (Archivbild): Der Ex-Boxer sprach bei „Maischberger“ über Hilfe für die Ukraine. (Quelle: IMAGO/Michael Bihlmayer/imago)

Die Rede Trumps und die Lage in der Ukraine waren Thema bei „Maischberger“. Ex-Boxer Wladimir Klitschko hat einen eindringlichen Appell.

Donald Trumps Rede an die Nation und der vierte Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine bildeten den doppelten Themenschwerpunkt der „Maischberger“-Talkshow am Mittwochabend. Besonders über den Zustand der amerikanischen Demokratie wurde dabei lebhaft gestritten.

Trump habe sich bei der Veranstaltung mit „Claqueuren“, also bestellten Beifallspendern, umgeben und seinen Plan vorangetrieben, die USA hin zu einer Autokratie umzubauen, so die Leiterin des Parlamentsbüros der Tageszeitung „taz“. Als klare Anzeichen dafür, dass dieser Prozess in vollem Gange sei, nannte Lehmann Trumps Regieren per Dekret, die Kriminalisierung von Kritikern und die unverhohlene Einflussnahme auf die eigentlich unabhängige Justiz.

Dem Journalisten der „Welt“-Zeitung, Marc Felix Serrao, ging diese Einschätzung deutlich zu weit. Er diagnostizierte Trump zwar „einen Zug ins Autoritäre“, die Gewaltenteilung in den USA sei aber weiterhin intakt, wie das Urteil des Supreme Courts zu Trumps Zollpolitik zeige, sagte der Politikexperte des Axel Springer Verlags.

Zudem könne Trump nach seinem durchwachsenen ersten Amtsjahr ungeachtet seiner niedrigen Umfragewerte auch Erfolge vorweisen. „Es waren noch nie so viele Amerikaner in Arbeit wie jetzt“, betonte Serrao und erwähnte daneben eine historisch niedrige Mordrate sowie Höchststände an den Börsen. Dass ein US-Präsident die obersten Richter des Landes ausdrücklich kritisiere, sei überdies keine Neuheit. Auch Barack Obama habe das in der Vergangenheit getan.

Das wollte die n-tv-Finanzexpertin Sandra Navidi so nicht stehen lassen. Die Arbeitsmarktzahlen seien tatsächlich schlecht. Den Vergleich zwischen Obamas ihrer Ansicht nach begründeten Kritik und Trumps persönlicher Beleidigung der Richter bezeichnete Navidi darüber hinaus als „gefährliche Relativierung“.

„Ihm geht es um ein unbegrenztes Ausleben seiner Macht“, lautete das klare Urteil der in New York lebenden Juristin. Hinter der Erschütterung der Rechtssicherheit und jeglicher Berechenbarkeit, unter anderem für Investoren, vermutete Navidi ein klares Kalkül. „Ihm ist es dienlich, Chaos zu schaffen“, sagte sie über Trump. Er habe, beispielsweise durch die Zollpolitik, eine Situation geschaffen, in der alle zu ihm kommen und ihn um Ausnahmegenehmigungen bitten müssten.

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