
Schwierige Organisation
Olympia-Wirbel um möglichen Besuch von Donald Trump
19.02.2026 – 18:11 UhrLesedauer: 2 Min.
Donald Trump möchte wohl zu den Olympischen Spielen reisen und gleich zwei Events verfolgen. Das gerät organisatorisch aber zur Mammutaufgabe.
Die mögliche Anreise von US-Präsident Donald Trump zu den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo stellt die Organisatoren offenbar vor große Herausforderungen. Schon vor wenigen Tagen war berichtet worden, dass Trump am Sonntag zum Eishockey-Finale nach Mailand kommen möchte, sollten sich die USA qualifizieren. Im Anschluss soll wohl auch ein Besuch der Abschlussfeier in Verona geplant sein. Die „Bild“-Zeitung berichtet nun unter Berufung auf italienische Medien, dass die Behörden von dem angekündigten Besuch überrascht worden sind und gleich mehrere Probleme zu lösen haben.
Zum einen steigen die Halbfinals erst am Freitagabend. Entsprechend steht auch erst dann fest, ob sich die USA tatsächlich für das Endspiel am Sonntag qualifizieren. Für die Planung eines Trump-Besuchs blieben entsprechend nur rund 30 Stunden.
Wie Trump sich durch Mailand bewegen soll, stellt laut „Bild“ dabei eine große Herausforderung dar. Die Halle Santa Giulia, in der das Finale steigt, liege nämlich weit im Osten der Stadt. In der Nähe befinde sich zwar der Flughafen Linate, doch die Präsidentenmaschine Air Force One ist dem Bericht zufolge zu groß, um dort landen zu können. Stattdessen müsse der Flughafen Malpensa angeflogen werden. Von dort seien es aber 70 Kilometer bis zur Halle, was zu lang wäre für eine Fahrt des Präsidenten-Konvois.
Eine Überlegung sei, dass Trump deshalb mit einem Helikopter vom Flughafen zur Halle reise. Auch die anschließende Weiterreise zur Abschlussfeier nach Verona solle wohl so erfolgen. Alternativ könne Trump jedoch auch nur die Abschlussfeier in Verona besuchen. Dort sollen die Vorbereitungen auf einen Präsidentenbesuch schon laufen. Ob Trump tatsächlich kommt und wohin, soll erst kurzfristig entschieden werden.










