
Wintersturm in den USA
Menschen sitzen bei minus 35 Grad ohne Strom im Dunkeln
Aktualisiert am 26.01.2026 – 07:09 UhrLesedauer: 2 Min.
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Donald Trump hat vor einer historischen Kältewelle und schwerwiegenden Folgen des Wintersturms gewarnt. In etlichen Regionen harren die Menschen jetzt ohne Strom zu Hause aus.
Infolge des heftigen Wintersturms in den USA sind mehr als eine Million Haushalte ohne Strom. Am frühen Sonntag (Ortszeit) waren nach Angaben des Portals poweroutage.us mehr als 570.000 Haushalte von den Ausfällen betroffen. Bis Sonntagabend hatte sich die Zahl mehr als verdoppelt.
Mehr als die Hälfte der US-Bevölkerung kämpft mit den zunehmenden Folgen des extremen Winterwetters – laut Behörden fast 190 Millionen Menschen. Stark betroffen waren Bundesstaaten im Süden und im Mittleren Westen, wo der Sturm am Freitagnachmittag begonnen hatte, darunter Texas, Mississippi und Louisiana.
Zwei Männer sind infolge des andauernden Wintersturms im Süden der USA ums Leben gekommen. Sie starben an Unterkühlung in der Region Caddo Parish im US-Bundesstaat Louisiana, wie die zuständige Gesundheitsbehörde am Sonntag mitteilte. Das Alter der Männer sei unbekannt. US-Meteorologen warnen seit Tagen vor einem der wohl größten Winterstürme der letzten Jahre. Zahlreiche Staaten haben den Notstand ausgerufen, um, falls notwendig, deutlich schneller Hilfsgelder und Personal mobilisieren zu können.
Aus dem Ort Crested Butte in Colorado, einer früheren Bergbausiedlung und heute ein beliebter Ort für Wintersport, meldete der Sender CNN ganze 58 Zentimeter Schnee. In Teilen Oklahomas seien bis zu 20 Zentimeter Schnee gefallen.
Aus Teilen von New Mexiko meldete CNN rund 30 Zentimeter Schnee, aus Texas bis zu 15 Zentimeter. Besonders gefährlich ist der gefrierende Regen, der in Teilen von Louisiana eine etwa zwei Zentimeter dicke Eisschicht hervorgebracht hat. Die Behörden warnten am frühen Sonntag außerdem vor „katastrophalen“ Eisablagerungen in Mississippi.
In Washington wurden die Menschen aufgerufen, Taschenlampen bereitzulegen und ihre Handys aufzuladen. In New York sollten laut NBC News in allen fünf Bezirken Zentren eröffnet werden, in denen sich Bewohner aufwärmen können.
Erst am Samstag hatte sich US-Präsident Donald Trump auf der Plattform X zu Wort gemeldet. Er schrieb von einer „Rekordkältewelle“ und einem „historischen Wintersturm“. „Passen Sie auf sich auf“, schrieb er weiter. Die Behörden seien gut auf das Extremwetterereignis vorbereitet.









