
Winterchaos im Newsblog
Flughafen BER stellt Betrieb ein
Aktualisiert am 05.02.2026 – 20:17 UhrLesedauer: 5 Min.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt: In weiten Teilen von Deutschland ist es gefährlich glatt. Das hat Folgen. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Der Hauptstadtflughafen steht am Abend still. Wie eine Sprecherin mitteilte, seien wegen Blitzeis keine Starts und Landungen mehr möglich. Der Betrieb wurde vorübergehend eingestellt.
„Unsere Flächen sind spiegelglatt. Es besteht Gefahr für Leib und Leben“, erklärte eine Sprecherin am Abend. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werde, sei noch offen. Zunächst gelte ohnehin das Nachtflugverbot. „Danach sehen wir am Freitagmorgen weiter.“
In Berlin forderte das Winterwetter einen Toten. Wie die Polizei mitteilte, ist ein Mann auf dem vereisten Halensee eingebrochen und anschließend im Krankenhaus gestorben.
Wie die Feuerwehr mitteilte, hätten Ersthelfer zunächst versucht, ihn von einem Steg aus zu retten, doch vergeblich. Anschließend sei ein Feuerwehrmann mit einem Schutzanzug ins Wasser gegangen und konnte ihn so aus dem Wasser ziehen. Der Mann wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht, erlag jedoch später seinen schweren Verletzungen. Die Polizei hat Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.
In Brandenburg führten Eisregen und Neuschnee zu fatalen Unfällen. Wie ein Sprecher der Autobahnpolizei mitteilte, sei die Lage besonders schlimm auf der A10 bei Potsdam. „Es ist spiegelglatt und so langsam wird es schwierig, den Überblick über alle Unfälle zu behalten“, so der Sprecher.
Zwischen dem Dreieck Nuthetal und dem Autobahndreieck Potsdam seien insgesamt 21 Fahrzeuge ineinander gefahren, berichtete die „Bild-Zeitung“ unter Berufung auf „NonstopNews“. Feuerwehr und Rettungskräfte seien im Großeinsatz, hieß es weiter. Es habe 13 Verletzte gegeben, vier davon sollen zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht worden sein. Am Nachmittag sei die Autobahn vollständig gesperrt worden.
Laut dem ADAC ist eine Fahrbahn zwischen dem Dreieck Potsdam und dem Schönefelder Kreuz gegen 19 Uhr immer noch wieder freigegeben. Die Verkehrsexperten warnen: „Fahren sie bitte besonders vorsichtig.“
In knapp 20 Landkreisen und Städten in Ostdeutschland hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) Alarmstufe Rot und damit die zweithöchste Wetter-Warnstufe ausgerufen. Es herrsche bis 21 Uhr „Gefahr für Leib und Leben“ und hohe Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz.










