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Home » Wie viel Rente darf ich 2026 haben, ohne Steuern zu zahlen
Wirtschaft

Wie viel Rente darf ich 2026 haben, ohne Steuern zu zahlen

By zeit-heute.deMai 22, 20263 Mins Read
Wie viel Rente darf ich 2026 haben, ohne Steuern zu zahlen
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Tabelle gibt Überblick

Bis zu dieser Höhe ist Ihre Bruttorente 2026 steuerfrei


Aktualisiert am 22.05.2026 – 04:08 UhrLesedauer: 2 Min.

Auch Rente ist steuerpflichtig: Bis 2005 galt die Hälfte der Bruttorente als steuerpflichtiges Einkommen. Seitdem steigt dieser Anteil für Neurentner schrittweise.Vergrößern des Bildes

Auch die Rente ist steuerpflichtig: Bis 2005 galt die Hälfte der Bruttorente als steuerpflichtiges Einkommen. Seitdem steigt dieser Anteil für Neurentner schrittweise. (Quelle: Inside Creative House/getty-images-bilder)

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Die jährliche Rentenanpassung führt bei einigen Rentnern dazu, dass sie plötzlich Steuern zahlen müssen. Ob das auch Sie betrifft, zeigt diese Tabelle.

Eigentlich ist es eine gute Nachricht: Am 1. Juli 2026 steigen die Renten in Deutschland um 4,24 Prozent. Doch anders als beim Renteneintritt, bei dem ein Teil der Rente dauerhaft steuerfrei bleibt, muss jede Rentenerhöhung zu 100 Prozent versteuert werden.

Für manch einen bedeutet das: Er muss mehr Steuern zahlen als im Jahr zuvor oder rutscht überhaupt erst in die Steuerpflicht. Doch wann genau passiert das?

Welche Rentner in die Steuerpflicht rutschen

Ab wann Rentner 2026 steuerpflichtig werden, die ausschließlich die gesetzliche Rente beziehen, hat das Verbraucherportal „Finanztip“ berechnet. Wer beispielsweise 2026 in Rente geht und in diesem Jahr ausschließlich maximal 17.844 Euro gesetzliche Bruttorente bezieht, muss 2027 weder eine Steuererklärung abgeben noch Steuern zahlen. Für ältere Jahrgänge sind je nach Jahr des Rentenbeginns höhere Beträge steuerfrei. Bei Altrentnern im Westen (Eintritt vor 2005) sind es noch mehr als 22.000 Euro. Lesen Sie hier, wie die Rentenbesteuerung genau funktioniert.

Was für Sie gilt, können Sie der folgenden Tabelle entnehmen. Bei der Einkommensberechnung wurden 3,6 Prozent Beitrag zur Pflegeversicherung und 8,75 Prozent zur Krankenversicherung (inklusive durchschnittlichem Zusatzbeitrag) berücksichtigt. Pauschbeträge für Werbungskosten und Sonderausgaben in Höhe von 102 Euro beziehungsweise 36 Euro wurden abgezogen. Für Ehepaare und eingetragene Lebenspartner, die eine gemeinsame Steuererklärung abgeben, gelten die doppelten Beträge.

Rentenbeginn Westen Osten
2005 22.608 Euro 21.180 Euro
2006 22.140 Euro 20.820 Euro
2007 21.756 Euro 20.520 Euro
2008 21.480 Euro 20.340 Euro
2009 21.132 Euro 20.100 Euro
2010 20.724 Euro 19.776 Euro
2011 20.424 Euro 19.524 Euro
2012 20.088 Euro 19.356 Euro
2013 19.728 Euro 19.176 Euro
2014 19.452 Euro 18.960 Euro
2015 19.236 Euro 18.828 Euro
2016 18.996 Euro 18.708 Euro
2017 18.720 Euro 18.492 Euro
2018 18.468 Euro 18.276 Euro
2019 18.204 Euro 18.060 Euro
2020 17.868 Euro 17.772 Euro
2021 17.772 Euro 17.700 Euro
2022 17.736 Euro 17.712 Euro
2023 17.808 Euro 17.808 Euro
2024 17.856 Euro 17.856 Euro
2025 17.892 Euro 17.892 Euro
2026 17.844 Euro 17.844 Euro

Wichtig zu wissen: Nur weil Sie steuerpflichtig werden, heißt das nicht, dass Sie auch tatsächlich Steuern zahlen müssen. Denn womöglich können Sie noch einige Ausgaben absetzen oder Pauschbeträge geltend machen – etwa aufgrund einer Behinderung oder hoher Krankheitskosten. Lesen Sie hier, was Rentner alles von der Steuer absetzen können.

Eine Steuererklärung müssen Sie aber in jedem Fall abgeben, sobald Sie die oben aufgeführten Beträge überschreiten. Stellt das Finanzamt dann fest, dass Sie genug absetzbare Ausgaben haben, um keine Steuern zahlen zu müssen, können Sie sich gegebenenfalls für künftige Jahre von der Abgabepflicht befreien lassen.

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Wann Ihnen hohe Nachzahlungen drohen

Reichen Sie nach Renteneintritt trotz Steuerpflicht keine Steuererklärung ein, weil Sie das im Arbeitsleben als Angestellter nicht mussten, erhalten Sie mitunter erst nach ein paar Jahren Post vom Finanzamt – und müssen dann auf einen Schlag hohe Nachzahlungen leisten.

Besser also, Sie handeln direkt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie tatsächlich Steuern zahlen müssen, ist vor allem für jene Rentner groß, bei denen sich die persönlichen Verhältnisse geändert haben. Das gilt zum Beispiel, wenn Ihr Partner gestorben ist, oder wenn weitere Einkünfte hinzukommen, zum Beispiel aus Vermietung und Verpachtung oder Kapitalvermögen.

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