
Kalorienarmer Genuss
Dieses Getränk hilft beim Abnehmen und stärkt die Knochen
Aktualisiert am 18.02.2026 – 07:45 UhrLesedauer: 2 Min.
Neben Joghurt und Kefir soll auch Buttermilch besonders gesund sein. Doch woraus besteht das Milchgetränk eigentlich und warum soll es gesund sein?
Buttermilch ist ein Sauermilchgetränk und entsteht beim Butterrühren. Aus dem geschlagenen Rahm löst sich das Fett zur Butter, und die übrig bleibende Flüssigkeit ist die Buttermilch; sie schmeckt mild, leicht sauer und enthält wenig Fett.
Viele verwechseln das Getränk mit Kefir. Dieser wird allerdings gezielt hergestellt, indem man Milch mit Kefirkulturen vergärt, die neben Milchsäurebakterien auch Hefen enthalten, weshalb er intensiver säuerlich und etwas spritzig schmeckt.
Mit nur etwa 35 Kilokalorien pro 100 Milliliter hat Buttermilch nur halb so viele Kalorien wie Vollmilch. Auch der Fettgehalt liegt mit einem Prozent ausgesprochen niedrig und macht Buttermilch damit zum optimalen Diätgetränk.
Der Eiweißanteil von Buttermilch liegt mit etwa 3,3 bis 3,6 Gramm im moderaten Bereich. Damit eignet sie sich auch als Getränk nach dem Sport, zum Beispiel anstelle eines Protein-Shakes.
Auch für die Knochen ist Buttermilch gesund, denn das Getränk enthält große Mengen Calcium: Der Mineralstoff ist für den Knochenaufbau zuständig und demnach besonders für Heranwachsende wichtig.
Frauen über 35 können mit Buttermilch etwas für die Gesundheit ihrer Knochen tun und das Osteoporose-Risiko verringern. Denn Calcium (und Eiweiß) tragen wesentlich zum Aufbau und im höheren Alter zum Erhalt starker Knochen und Muskeln bei. Calcium hilft zudem dabei, die Figur in Form zu bringen, da es bestimmte Hormone und Enzyme aktiviert, die an den entsprechenden Stoffwechselprozessen beteiligt sind.
Zu den wertvollen Inhaltsstoffen der Buttermilch gehören auch Kalium, Zink und B-Vitamine. Zink hält unter anderem den Insulinhaushalt im Lot, wodurch Heißhunger vermieden und ein normaler Fettstoffwechsel gefördert wird.
Ein weiterer Vorteil der Buttermilch liegt im Milchzucker: Dieser wird im Dünndarm nicht vollständig verdaut und dringt so bis in den Dickdarm vor, wo er die körpereigenen Bakterien unterstützt und bei der Bekämpfung gefährlicher Keime hilft. Nicht zuletzt unterstützt Buttermilch, wegen der enthaltenen Milchsäurebakterien, die Verdauung. Gleichwohl sollten für einen gesunden Darm auch zusätzlich ausreichend Ballaststoffe auf dem Speiseplan stehen.










