
Aktualisiert am 09.02.2026 – 07:21 UhrLesedauer: 3 Min.
Karton auf, Ei raus und Kuchen backen. Aber wissen Sie auch, wie ein Ei entsteht? Wir verraten Ihnen den Weg vom Huhn bis zum Ei.
Eine der legendärsten Fragen dreht sich darum, ob das Huhn oder das Ei zuerst da waren. Aber haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie ein Ei überhaupt entsteht, wenn ein Huhn vorhanden ist? Eine Frage, die nicht jeder beantworten kann. Wir schlüsseln auf.
Eine ausgewachsene Henne legt im Schnitt jeden Tag ein Ei. Außen herum finden Sie die Schale, dann folgt das Eiweiß und in der Mitte der Eidotter. Spannenderweise bildet sich dieser zuerst, erst danach folgen Eiklar und Schale. Letztere dient dazu, das Ei vor Erschütterung beim Legen zu schützen. Sie bildet sich erst wenige Stunden, bevor das Ei gelegt wird.
Haben Sie mehrere Eier gekocht, befindet sich der Dotter immer symmetrisch in der Mitte des Eis. Das liegt daran, dass er während der Produktion mit einer Hagelschnur gehalten wird. Nachdem das Eigelb in den Legeapparat gelangt ist, umwickelt es sich Stück für Stück mit Eiweiß. Wäre die Hagelschnur nicht vorhanden, würde der Dotter verrutschen. So aber ist es möglich, dass jedes Ei immer identisch aufgebaut ist, mit wenigen Ausnahmen.
Die Henne sitzt im Durchschnitt 21 Tage auf ihrem Ei, um es zu bebrüten. Aber wie lange braucht das Ei, bevor es gelegt wird, für seine Entwicklung? Obwohl fast jeden Tag ein neues Ei auftaucht, dauert der Prozess zwei bis drei Wochen. Die Eizelle reift im Eierstock zu einem frischen Ei (bestehend aus Dotter) heran.
Erst wenn es groß und stark genug ist, wird das Ei an den Eileiter weitergegeben. Kam es zuvor zur Begattung durch einen Hahn, wird das Ei jetzt befruchtet und dann gelegt. Samen- und Eizelle verschmelzen miteinander.
Da das Sperma eines Hahns bis zu 14 Tage intakt bleibt, kann ein Hahn mehrere Eier nacheinander befruchten. Bis zum Ausscheiden des Eis vergehen ab Reisebeginn im Eileiter durchschnittlich 24 Stunden. Innerhalb dieser 24 Stunden werden Eiweiß, Eihaut und Schale gebildet. Die gesamte Zeit zuvor dient lediglich der Produktion des Eidotters!
Im Falle einer Befruchtung beginnt die Entwicklung des Embryos bereits kurz vor der Eiablage, es bildet sich ein Keimfleck. Ob aus dem Embryo schließlich ein Küken wird, hängt vom Brutverhalten der Henne ab. Hühner, die dem Eiergewinn dienen, brüten ihre Eier nicht aus. Die Eier werden der Legebatterie oder dem Gelege entnommen und in den Handel gebracht.











