
Überfährt ein Auto einen Zebrastreifen, obwohl ein Fußgänger diesen überqueren möchte, droht ein Bußgeld von 80 Euro. Das gilt auch für Fahrer, die hier überholen. Bei Gefährdung und Sachbeschädigung erhöht sich die Strafe auf bis zu 120 Euro. Anhalten muss ein Autofahrer übrigens selbst dann, wenn der Fußgänger seine Intention nicht deutlich anzeigt, den Zebrastreifen zu überqueren.
Ebenfalls wichtig für Autofahrer: Laut Straßenverkehrsordnung müssen Sie beim Parken und Halten mindestens fünf Meter vor dem Zebrastreifen stehen bleiben. Auch das Stoppen direkt auf dem Fußgängerüberweg ist untersagt.
Auch die Fußgänger selbst können zu ihrer Sicherheit beitragen. „Lassen Sie sich nie vom Smartphone oder anderen Dingen ablenken, wenn Sie über die Straße gehen“, rät Stefanie Ritter, Unfallforscherin bei der Expertenorganisation Dekra. Allerdings sollte man sich als Fußgänger auch an Zebrastreifen nicht blind darauf verlassen, dass ein Fahrzeug anhält. Schauen Sie also lieber einmal mehr nach links und rechts und nehmen Sie nach Möglichkeit Augenkontakt mit den Autofahrern auf. Erst wenn Sie klar wahrnehmen, dass diese Sie gesehen haben und abbremsen, können Sie gefahrlos die Fahrbahn betreten.
Vorsicht übrigens im Ausland: Nicht überall ist es üblich, dass Autofahrer an einem Zebrastreifen anhalten. Verlassen Sie sich also nicht auf Ihr Vorrecht und seien Sie hier besonders vorsichtig.











