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Wie viel „Coffee to go“ sollte ich mir leisten?
Aktualisiert am 17.09.2026 – 14:42 UhrLesedauer: 3 Min.

Jeden Tag beantwortet ein Experte aus der t-online-Ratgeberredaktion eine Leserfrage rund ums Geld. Heute: Wie viel „Coffee to go“ sollte ich mir leisten?
Eines vorweg: Jeder darf so viel „Coffee to go“ kaufen und trinken, wie er möchte. Aber zwei Fragen müssen erlaubt sein. Erstens: Wie gesund ist Kaffee und welche tägliche Menge sollten Sie nicht überschreiten? Und zweitens: Wie teuer ist der Kaffee zum Mitnehmen, wenn Sie ihn regelmäßig kaufen? Eine Antwort auf die erste Frage bekommen Sie im Ratgeber unserer Kollegin aus dem Gesundheitsressort, die zweite Frage beantworten wir Ihnen in diesem Artikel.
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Ein teures Vergnügen
Der Verkauf von Kaffee zum Mitnehmen ist ein lukratives Geschäft. Die amerikanische Starbucks-Kaffeehauskette hat ein Milliardenimperium rund um Kaffee aufgebaut. Mit über 41.000 Standorten steht Starbucks auf Platz 1 des globalen Rankings, gefolgt von Luckin Coffee aus China mit rund 36.000 Kaffeerestaurants und Dunkin‘ Donuts mit rund 14.000 Filialen.
Ein Starbucks Caffè latte der Größe „grande“ (437 ml) kostet hierzulande 4,90 Euro. Weitere Kaffeespezialitäten sind teurer. Ähnliche Preise für einen großen Latte macchiato zum Mitnehmen verlangen auch andere Kaffeehäuser wie Espresso House. Hier kostet der Caffè latte 5,20 Euro. Im McCafé von McDonald’s liegt der Latte macchiato Grande bei 4,29 Euro. Auch der durchschnittliche Preis eines Milchkaffees beim Bäcker liegt mittlerweile zwischen 3,50 und 4,80 Euro, je nach Standort und Größe.
Mal hochgerechnet
Würden Sie täglich von Montag bis Freitag einen Caffè latte zum Mitnehmen für gerundete vier Euro kaufen, dann kostet Sie das im Jahr bei 261 Wochentagen 1.044 Euro. Nähmen Sie nur an drei Tagen pro Woche einen Kaffee im Vorbeigehen mit, landeten Sie bei Ausgaben von 628 Euro.
Nach zehn Arbeitsjahren summierten sich die Kosten bei einem täglichen „Coffee to go“ auf 10.440 Euro – wobei hier Preissteigerungen durch Inflation nicht berücksichtigt worden sind. Ein Kaffee an drei Tagen pro Arbeitswoche ergäbe auf Sicht von zehn Jahren einen Wert von 6.280 Euro. Auf 20 Jahre hochgerechnet landeten Sie im ersten Fall sogar bei 20.880 Euro und im zweiten bei 12.560 Euro.
Warum es sich lohnt, darüber nachzudenken
Beim Kaffeeverzehr spielt neben dem Genuss, der Gewohnheit und dem Suchtfaktor nicht nur die gesundheitliche Frage eine Rolle, sondern eben auch die finanzielle. Die Rechnung zeigt, wie sich kleine Beträge im Laufe der Zeit summieren können. Bemerkenswert an den Zahlen ist nicht, wie teuer Kaffee nach zehn oder 20 Jahren werden kann, sondern wie Sie mit kleinen Beträgen ein beachtliches Vermögen zusammensparen können.












