Es wird noch einmal winterlich: Ganz im Süden Deutschlands fallen teils erhebliche Schneemengen.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Wetterwarnung vor Schneefall ausgesprochen. Am Alpenrand in Bayern gilt am frühen Dienstagmorgen Warnstufe Orange (2 von 4). Oberhalb von 1.000 Metern waren rund um Oberstdorf etwa 10 bis 20 Zentimeter angekündigt, in Staulagen sollten dem DWD zufolge bis zu 30 Zentimeter erreicht werden.
Weiter östlich wird noch mehr erwartet: Von Garmisch-Partenkirchen bis Bad Reichenhall soll in Staulagen sogar bis zu einem halben Meter Schnee fallen.
Auch weiter unterhalb schneit es, wie Webcam-Aufnahmen und User-Beiträge in sozialen Medien zeigen. „Braucht kein Mensch mehr“, schrieb ein Facebook-Nutzer zu einem Video von fallenden Flocken in Hausham (765 Meter Höhe) im Landkreis Miesbach. „Wir haben Sommerzeit.“
Weiter im Westen, in Baden-Württemberg, warnt der DWD unterdessen vor Sturmböen. Auch hier gilt ganz im Süden des Bundeslandes Warnstufe Orange. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 75 km/h gerechnet werden. Oberhalb von 1.000 Metern werden 85 km/h erreicht.
Es droht laut DWD Gefahr durch herabstürzende Äste und umherfliegende Gegenstände. Menschen sollen frei stehende Objekte sichern und im Freien auf herabfallende Dinge achten. Die Warnung gilt bis 21 Uhr am Dienstagabend.
In den kommenden Tagen soll es allmählich immer wärmer werden, Hoch „Noemi“ bringt sonnige Tage und milde Temperaturen nach Deutschland. Die vom DWD erwarteten Tageshöchstwerte steigen von 16 Grad am Dienstag auf bis zu 24 Grad am Freitag.