
Extremwetter in Deutschland
Deutscher Ort misst minus 27,8 Grad
Aktualisiert am 08.01.2026 – 13:20 UhrLesedauer: 1 Min.
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In ganz Deutschland werden extreme Minustemperaturen gemessen. Ein Ort im Erzgebirge nähert sich einem historischen Kälterekord.
Deutschland wird von kalter Polarluft getroffen und ächzt unter deutlichen Minustemperaturen: In dem erzgebirgischen Ort Kühnhaide wurden am frühen Donnerstag Temperaturen von minus 27,8 Grad gemessen. Das meldete das MDR-Wetterstudio am Vormittag.
Kühnhaide zählt als einer der kältesten bewohnten Orte Deutschlands und hat in den vergangenen Jahren wiederholt Frostrekorde aufgestellt. Der nahe der Grenze zu Tschechien gelegene Ort liegt in einer Senke, umgeben von dichten Wäldern.
Den historischen Minusrekord für Sachsen hält das nicht weit entfernte Marienberg: Hier wurden im Februar 1956 minus 35,5 Grad gemessen.
Die tiefste je gemessene Temperatur in Österreich stammt aus dem Jahr 1985 und ist von dem aktuellen Wert nicht weit entfernt. Laut den Aufzeichnungen der österreichischen Bundesanstalt GeoSphere Austria wurde damals in Aspach eine Temperatur von minus 33,2 Grad Celsius gemessen.
Durch die extremen Minustemperaturen und den teilweise starken Schneefall kam es in ganz Europa zu chaotischen Zuständen: In den Niederlanden wurden Flüge gestrichen, zudem wurde in einigen Ländern der Bahnverkehr lahmgelegt.









