Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Anonymer Hinweis führt zu Festnahme

Anonymer Hinweis führt zu Festnahme

August 12, 2026
Spektakel überschreitet Höhepunkt in Spanien

Spektakel überschreitet Höhepunkt in Spanien

August 12, 2026
Bad Nauheim feiert Elvis Presley

Bad Nauheim feiert Elvis Presley

August 12, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Wetter-Experte kritisiert die Polizei – „Schwachsinn“
Panorama

Wetter-Experte kritisiert die Polizei – „Schwachsinn“

By zeit-heute.deJuni 19, 20263 Mins Read
Wetter-Experte kritisiert die Polizei – „Schwachsinn“
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

„Schwachsinn“

Kachelmann kritisiert die Polizei


Aktualisiert am 19.06.2026 – 10:25 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Jörg Kachelmann (Archivbild): Er äußert sich zu einem seiner Lieblingsthemen. (Quelle: IMAGO/STAR-MEDIA/imago)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

In der Schweiz veröffentlicht die Polizei eine Meldung, Medien greifen diese auf – und Wetter-Experte Jörg Kachelmann hat eine eindeutige Meinung dazu.

Mit einem einzigen Wort hat Jörg Kachelmann eine Meldung der Polizei im Schweizer Kanton Aargau kommentiert: „Schwachsinn“ schrieb er auf X zu einem Beitrag der „Basler Zeitung“, in der die Mitteilung der Beamten wiedergegeben wurde.

Das Thema der Polizeimeldung war ein kleiner Waldbrand. Ein Wanderer hatte das Feuer am Mittwochvormittag entdeckt und gemeldet. Ein Helikopter ortete die Flammen, die Feuerwehr löschte sie. „Die Polizei geht derzeit nicht von Brandstiftung aus“, meldeten die Beamten am Donnerstag zunächst. „Ersten Erkenntnissen zufolge könnte ein Glassplitter in Zusammenhang mit der starken Sonneneinstrahlung den Brand ausgelöst haben.“

  • „Schon nach wenigen Sekunden“: Polizei warnt vor lebensgefährlichem Trend
  • Hitzewelle in Deutschland: Saarland knackt Temperaturrekord 2026

Diese Passage ärgerte Kachelmann. Die Entstehung von Waldbränden gehört seit Jahren zu den Themen, zu denen der Wetter-Experte eine starke Meinung hat. Dass Glasscherben Feuer verursachen können, bezeichnete er bereits als „eine lustige Räubergeschichte aus dem Frühmittelalter, mit der die Polizei Ermittlungsaufwand sparen möchte“. Er nannte es „das ewige Kartoffelproblem“: „So viel fühlen. Nichts wissen.“ Bei einer anderen Gelegenheit schrieb er: „Wer kennt sie nicht, die Abenteuer-Menschen, die immer zur Sicherheit eine Glasscherbe im Rucksack haben, falls die Streichhölzer nass werden.“

Experiment gibt Kachelmann recht

Viele Untersuchungen zu der Frage, ob Glasscherben Brände verursachen können, gibt es nicht. Ein 2006 durchgeführtes wissenschaftliches Experiment auf einem Versuchsgelände des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ergab allerdings, dass „Waldbrände, hervorgerufen durch den Brennglaseffekt, unter den hiesigen Klimabedingungen als sehr unwahrscheinlich anzusehen“ seien.

Dabei herrschten durch den Versuchsaufbau optimale Bedingungen: Verschiedene Glasscherben waren auf Stativen so angebracht worden, dass sie die Mittagssonne bestmöglich einfingen. Darunter lagen unter anderem trockene Fichtennadeln. In keinem von insgesamt 120 Versuchen zündete das Material. Allerdings verfärbte es sich in mehreren Fällen schwarz, sodass die Forscher von „ersten Anzeichen einer thermischen Zersetzung“ sprachen. Noch am stärksten erhitzte der Boden einer Ketchupflasche den Untergrund, es wurden mehrfach Temperaturen von mehr als 300 Grad Celsius erreicht.

Der Versuchsaufbau: Trotz optimaler Bedingungen entfachte keine Scherbe ein Feuer.Vergrößern des Bildes
Der Versuchsaufbau: Trotz optimaler Bedingungen entfachte keine Scherbe ein Feuer. (Quelle: Experiment von Tanja Müller, Klaus-Peter Wittich, Peter Lex und Wolfgang Durner)

Noch heißer wurde es unter einer mit Wasser gefüllten Vase, aber auch bei den in diesem Versuch gemessenen mehr als 500 Grad bildeten sich keine Flammen. Nur Lupen vermochten das: Sie erzeugten auf den Fichtennadeln Oberflächentemperaturen von 800 bis 1.000 Grad. „Dabei kam es zum Teil zur Flammenbildung, die allerdings nur wenige Sekunden anhielt“, berichtete das Forscherteam. „Nach Entfernung der Lupen brannte die Streu jedoch nicht weiter.“

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Anonymer Hinweis führt zu Festnahme

Anonymer Hinweis führt zu Festnahme

Frau durch Turbine schwer verletzt

Frau durch Turbine schwer verletzt

Polizei-Hundertschaft rückt zu Planetarium aus

Polizei-Hundertschaft rückt zu Planetarium aus

Jäger macht traurigen Fund im Wald

Jäger macht traurigen Fund im Wald

Sonnenfinsternis löst Ausnahmezustand aus – Mallorca sperrt Wege

Sonnenfinsternis löst Ausnahmezustand aus – Mallorca sperrt Wege

Polizei durchsucht Elternhaus der toten 3-Jährigen

Polizei durchsucht Elternhaus der toten 3-Jährigen

Schiffswrack vor Sizilien – Taucher finden antikes Römer-Schiff

Schiffswrack vor Sizilien – Taucher finden antikes Römer-Schiff

17 Jahre krankgeschrieben – Lehrerin kann auf Urlaubsgeld hoffen

17 Jahre krankgeschrieben – Lehrerin kann auf Urlaubsgeld hoffen

Stahlträger stürzt auf Fahrbahn – ein Verletzter

Stahlträger stürzt auf Fahrbahn – ein Verletzter

Redakteurfavoriten
Spektakel überschreitet Höhepunkt in Spanien

Spektakel überschreitet Höhepunkt in Spanien

August 12, 2026
Bad Nauheim feiert Elvis Presley

Bad Nauheim feiert Elvis Presley

August 12, 2026
Dos Santos-Wintz übernimmt Schlüsselrolle in Unionsfraktion

Dos Santos-Wintz übernimmt Schlüsselrolle in Unionsfraktion

August 12, 2026
FC Bayern lehnt Angebot für João Palhinha von Aston Villa ab

FC Bayern lehnt Angebot für João Palhinha von Aston Villa ab

August 12, 2026
Neueste
Nach Reitunfall zeigt sich Prinzessin Amalia mit Narbe

Nach Reitunfall zeigt sich Prinzessin Amalia mit Narbe

August 12, 2026
Frau durch Turbine schwer verletzt

Frau durch Turbine schwer verletzt

August 12, 2026
Solar-Elektroauto mit 1000 Kilometer Reichweite

Solar-Elektroauto mit 1000 Kilometer Reichweite

August 12, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.