„Das eine war nicht frei, das andere wollte er nicht.“

Deswegen sagte Nagelsmann diesen Topklubs ab


19.06.2026 – 11:37 UhrLesedauer: 2 Min.

Julian Nagelsmann: Der Bundestrainer hatte nach seiner Entlassung beim FC Bayern zahlreiche Angebote europäischer Teams. (Quelle: IMAGO/Bahho Kara)

Bevor Julian Nagelsmann den Job als Nationaltrainer antrat, klopften mehrere große internationale Vereine bei ihm an. Seinen Ansprüchen wurde keiner von ihnen gerecht.

Nach seiner Zeit als Trainer beim FC Bayern hat es nicht lange gedauert, bis die ersten Angebote im europäischen Spitzenfußball bei Julian Nagelsmann auf dem Tisch lagen. Es kamen Gerüchte zu möglichen Jobs bei Paris Saint-Germain, Manchester United sowie dem FC Chelsea und SSC Neapel auf. Julian Nagelsmann hatte freie Wahl – und entscheidet sich bekanntlich für keine davon.

Im t-online-Podcast „Nagelsmann – The Youngest One“ spricht sein langjähriger Wegbegleiter Alexander Schmidt über die Gründe hinter seiner Entscheidung. „Da hat er mich oft um Rat gefragt, weil er mit verschiedenen Vereinen verhandelt hat. Dann war ja mal Paris Thema, dann ein paar Engländer und so. Ich habe schon das Gefühl gehabt, dass er einen Vereinstrainer machen will. Aber es waren Konstellationen, die haben ihm nicht so gepasst“, erklärt er.

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Nagelsmann agiert auf hohem Level

In Paris zum Beispiel haben zu viele Leute mitgeredet, während in Neapel etwa Trainingsstrukturen nicht so gut seien, führt Schmidt Nagelsmanss Absagegründe aus. Weiter sagt er: „Und er hat natürlich dieses Level erarbeitet, dass für ihn nur noch internationale Top-Klubs infrage kommen. Und da waren die Konstellationen so, dass das eine nicht frei war, das andere wollte er nicht.“

Auch beim FC Chelsea galt Julian Nagelsmann als absoluter Favorit für den Trainerposten als Nachfolger von Interimstrainer Frank Lampard in der Saison 2022/23. Sein Berater Volker Struth erklärte im „Bild“-Podcast „Phrasenmäher“, warum der Nationaltrainer den Job ablehnte. Demnach haben die Informationen rund um den Londoner Klub nicht so ausgesehen, als hätte man das Angebot annehmen müssen: „Das war auf Basis dessen, was wir an Informationen bekommen haben, nicht der richtige Ort.“ Man solle sich außerdem bewusst sein, was man mache, führt Struth fort.

Letztendlich entschied sich Nagelsmann für das Amt des Bundestrainers. Sein Trainerkönnen kann er am Samstag im zweiten WM-Gruppenspiel (22 Uhr, im Liveticker bei t-online) gegen die Mannschaft von der Elfenbeinküste erneut unter Beweis stellen.

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