Mehr als 350 Bundesligaspiele

„Geht nicht mehr weiter“: Bitteres Karriereende für Ex-Werder-Profi

07.05.2026 – 17:29 UhrLesedauer: 2 Min.

Kevin Vogt im Werder-Trikot (Archivbild): 2020 lief der Verteidiger für ein halbes Jahr auch für die Grün-Weißen auf. (Quelle: IMAGO / foto2press)

Nach mehr als 350 Bundesligaspielen ist Schluss: Ex-Werder-Verteidiger Kevin Vogt beendet seine Karriere. Doch der 34-Jährige hört nicht freiwillig auf.

Beim VfL Bochum hat Kevin Vogt seine Karriere begonnen – und dort wird er sie beenden. Der Zweitligist teilte mit, dass der 34-Jährige zum Ende der laufenden Saison aufhört. Ausschlaggebend seien gesundheitliche und verletzungsbedingte Gründe, hieß es. Der bis 2027 laufende Vertrag des Defensivspielers soll einvernehmlich aufgelöst werden.

„Fußball war mein Leben, seit ich denken kann“, sagte Vogt. „Der VfL war dabei immer etwas Besonderes. Mein Körper hat mir in den vergangenen Monaten aber deutlich gezeigt, dass es nicht mehr so weitergeht, wie ich es mir wünsche.“ Wegen einer Knie-OP fiel Vogt zuletzt monatelang aus.

Simon Zoller, Direktor Lizenzfußball des VfL Bochum, sprach laut Vereinsmitteilung von einer „außergewöhnlichen Karriere“ des langjährigen Bundesliga-Profis. Vogt war im Sommer 2025 zu seinem Heimatverein zurückgekehrt. Der gebürtige Bochumer hatte den Verein schon als Jugendlicher gekannt: 2004 wechselte er in die Jugend des VfL. 2009 feierte er beim Derby gegen Borussia Dortmund sein Bundesliga-Debüt für die Bochumer.

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In der Rückrunde der Saison 2019/20 stand Vogt auch bei Werder Bremen unter Vertrag. Insgesamt trug der Verteidiger in 17 Pflichtspielen das grün-weiße Trikot. Zudem kommt Kevin Vogt auf Stationen bei vier weiteren Klubs: FC Augsburg, 1. FC Köln, TSG Hoffenheim und Union Berlin.

Allein in der 1. Bundesliga stand Vogt in 353 Spielen auf dem Platz. Für die deutsche A-Nationalmannschaft kam der 34-Jährige nie zum Einsatz, zwischen 2008 und 2013 bestritt er allerdings 17 Länderspiele für die Junioren des DFB.

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