
Entscheidung steht bevor
Fahnenträgerin bei Olympia? Für sie wäre es eine „Wahnsinnsehre“
03.02.2026 – 17:55 UhrLesedauer: 1 Min.
Skispringerin Katharina Schmid steht kurz vor ihren letzten Olympischen Spielen und könnte eine besondere Rolle übernehmen. Eine Entscheidung fällt in den kommenden Tagen.
Katharina Schmid ist eine von drei nominierten Athletinnen für die Position der deutschen Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier. Die siebenmalige Weltmeisterin bezeichnet die mögliche Rolle als deutsche Fahnenträgerin bei den am Freitag beginnenden Olympischen Spielen als „Wahnsinnsehre“. Die 29-Jährige, die nach der Saison ihre Karriere beenden wird, ist vom Deutschen Olympischen Sportbund neben Ramona Hofmeister und Laura Nolte für diese Position nominiert worden.
„Ich glaube, so eine Chance bekommt man wirklich nur einmal im Leben“, sagte Schmid einen Tag vor der Abfahrt nach Italien in einer Medienrunde. „Es wäre für mich etwas ganz Besonderes, gerade bei meinen letzten Olympischen Spielen. Das wäre schon sehr cool.“
Die öffentliche Abstimmung über die Fahnenträger endet am Dienstag. Am Donnerstag will der DOSB bekanntgeben, wer Deutschland bei der Eröffnungsfeier vertreten wird. Bei den Männern stehen Eishockey-Star Leon Draisaitl, Kombinierer Johannes Rydzek und Rodler Tobias Wendl zur Wahl.
Für Schmid werden es die vierten Olympischen Spiele. Die Skispringerin gewann 2018 und 2022 olympisches Silber von der Normalschanze. Von Wehmut will sie vor ihrem Olympia-Abschied nichts wissen. „Es ist tatsächlich nur Vorfreude“, sagte sie. „Ich habe für mich entschieden, dass ich bereit bin für die letzten großen Male. Ich freue mich einfach riesig auf alles, was kommt und alles, was ich jetzt noch mitnehmen darf.“









