
2016 hatte die Behörde noch mitgeteilt, dass die hochansteckende Virusinfektion in ganz Nord- und Südamerika ausgerottet sei – als weltweit erste Region. Dafür darf es unter anderem zwölf Monate lang keine anhaltenden lokalen Übertragungen geben. Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten und können in Extremfällen lebensbedrohlich sein.
Experten kritisieren, es werde viel zu wenig getan, um die Vogelgrippe in den USA zu überwachen und einzudämmen. Damit wachse die Sorge vor einer weiteren Pandemie.
Minister Kennedy würde gern die Ernährung der Amerikaner umstellen: mehr Proteine, Obst, Gemüse und Vollkorn – weniger Alkohol, Zucker und hoch verarbeitete Lebensmittel. Dazu hat er neue Empfehlungen veröffentlicht. Größtenteils stimmen sie mit den Empfehlungen der meisten Wissenschaftler überein – nur der Fokus auf Protein und den Verzehr von Fleisch von Säugetieren, etwa Rindfleisch, löst Stirnrunzeln aus. Außerdem hat Kennedy wiederholt davon gesprochen, dass hauptsächlich Rindertalg zum Braten verwendet werden solle – was viele Experten verwundert ablehnen.
In Deutschland macht sich deutlich bemerkbar, wie sich der Wind in den USA gedreht hat. In einer Umfrage des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) unter US-Universitäten gaben Ende des vergangenen Jahres 67 Prozent der teilnehmenden Hochschulen an, das Interesse von Studierenden in den USA an einem Studium in Deutschland sei gestiegen. Bei Nachwuchsforschern waren es 70 Prozent, bei Professoren 68 Prozent.











