Geheime Absprachen und Schweigen
Erster DFB-Kader: Bundesliga spricht über Jürgen Klopp
13.09.2026 – 08:46 UhrLesedauer: 3 Min.
Am Donnerstag nominiert der neue DFB-Coach zum ersten Mal seinen Kader. Am gestrigen Samstag gaben einige Kandidaten einen Einblick.
Nach zahlreichen Besuchen bei den Bundesliga-Klubs erzeugte Jürgen Klopp schon vor seinem ersten Länderspiel eine Aufbruchsstimmung rund um die Nationalmannschaft.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf lobte in der „Sport Bild“, dass der 59-Jährige „wirklich Vollgas“ gibt und Sportdirektor Rudi Völler bemerkte bei „Sport1“, dass Klopp „es nicht abwarten kann, dass es endlich losgeht.“
Am Donnerstag benennt Klopp zum ersten Mal sein Team für die Nations-League-Spiele gegen die Niederlande, Griechenland und Serbien. An diesem Wochenende haben bereits einige Kandidaten einen Einblick gegeben, wie der neue Bundestrainer mit ihnen plant.
Baumann als Nummer 1 beim DFB und was ist mit Karius?
Bei Aufsteiger Schalke zeigt Loris Karius bisher starke Leistungen. Für einige TV-Experten ist er bereits jetzt ein Kandidat für das DFB-Team. Er selbst will davon nicht allzu viel wissen. „Wenn mich Leute damit in Verbindung bringen, dann ist das ja eine Auszeichnung für die Leistung, die ich bringe. Das ist toll“, sagte er am Freitagabend bei Sky. Kontakt zum Bundestrainer hätte es bisher nicht gegeben.

Mit Oliver Baumann hat Jürgen Klopp hingegen schon gesprochen. Das bestätigte der Torhüter der TSG Hoffenheim am Samstag nach dem 2:1-Sieg über den VfB Stuttgart. Nur was Inhalt des Gesprächs war, wollte er nicht verraten. „Alles andere wird man sehen, das soll er dann machen.“
Für Baumann ist die Zeit im DFB-Team bisher eine Achterbahnfahrt. Zunächst war er die Nummer zwei, dann sollte er als gesetzter Torhüter zur WM in Nordamerika fahren, nur um dann vom überraschend zurückgeholten Manuel Neuer wieder verdrängt zu werden. Doch in der Hinsicht kann Baumann aufatmen: Neuer wird nicht erneut vom Rücktritt zurücktreten.
Nico Schlotterbeck zum ersten Mal „ein bisschen kaputt“
BVB-Kapitän Nico Schlotterbeck feierte 84 Tage nach seiner Verletzung im zweiten WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste am Samstag sein umjubeltes BVB-Comeback. Ob er direkt von Klopp berufen wird, wollte BVB-Sportchef Nils Book nicht verraten.
„Wir haben natürlich mit dem DFB gesprochen und mit Jürgen Klopp gesprochen. Aber was dann dabei genau rauskommt, werden wir oder werdet ihr dann sehen“, blieb er vage.













