
Glühwein und Gedenken
Weihnachtsmärkte in Berlin eröffnet – Wegner gedenkt Terroropfern
25.11.2025 – 01:54 UhrLesedauer: 2 Min.
Einen Monat vor Heiligabend öffnen die meisten Berliner Weihnachtsmärkte. Bei der Eröffnung an der Gedächtniskirche gibt es einen ernsten Moment.
Bratwurst, Glühwein und eine weiße Rose: Genau einen Monat vor Heiligabend haben in Berlin die meisten Weihnachtsmärkte geöffnet. Am Vormittag und frühen Nachmittag begannen der Verkauf von Kunsthandwerk, Reibekuchen und Zuckerwatte.
Der bekannte Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche startete am Morgen mit einem Gottesdienst. Am Abend folgte die offizielle Eröffnung mit einem Rundgang des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU). Er gedachte dabei auch der Opfer des Terroranschlags vom 19. Dezember 2016 und legte am Mahnmal „Goldener Riss“ eine weiße Rose ab. Bei dem islamistischen Anschlag mit einem Lastwagen waren damals 14 Menschen ums Leben gekommen.
Beliebt sind neben dem Markt an der Gedächtniskirche auch die großen Weihnachtsmärkte am Roten Rathaus, am Schloss Charlottenburg und auf dem Bebelplatz neben der Staatsoper. Kleinere Märkte finden sich am Potsdamer Platz, in der Zitadelle Spandau, in der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg, am Humboldt Forum und zum ersten Mal direkt vor dem KaDeWe.
Bereits geöffnet sind die Buden auf dem Mittelalter-Markt auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain sowie die Winterkirmes an der Landsberger Allee in Lichtenberg. Manche Weihnachtsmärkte haben nur an bestimmten Tagen geöffnet – auf dem Kollwitzplatz etwa nur an den Adventssonntagen, rund um den Richardplatz in Neukölln nur am zweiten Adventswochenende.
Schlittschuhbahnen locken an manchen Märkten, etwa am Roten Rathaus und neben den Lichtinstallationen im Tierpark in Lichtenberg, aber auch unter dem Zeltdach im ehemaligen Sony-Center am Potsdamer Platz. Die weihnachtliche Beleuchtung am Kurfürstendamm und in der Tauentzienstraße beginnt am Dienstagabend.
Die kleineren Märkte schließen meist kurz vor Weihnachten. Mehrere größere haben bis Ende des Jahres oder bis in den Januar hinein geöffnet.
Wie in jedem Jahr warnte die Polizei besonders vor Taschendieben in den Menschenansammlungen. Das Gedränge zwischen den Marktständen biete Dieben gute Gelegenheiten. Besucher sollten besonders aufmerksam sein und ihre Jacken und Taschen im Blick haben.









