
9.59 Uhr: In seiner ersten Session als Kölner Oberbürgermeister hat sich Torsten Burmester (SPD) als „Bob der Burmester“ verkleidet. In Anlehnung an die Figur aus der beliebten Kindersendung „Bob der Baumeister“ meldete sich der OB am Mittwoch vor Weiberfastnacht in einem Video auf Social Media. „Alaaf Kölle! In meiner ersten Session als Oberbürgermeister der Karnevalshochburg ist der Druck nach einem guten Kostüm natürlich groß.“
Burmester bedankte sich im Voraus bei allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Menschen in Köln, die einen friedlichen und sicheren Fastelovend ermöglichen. Burmester endet mit den Worten: „Jo, wir schaffen das!“
Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, kommentierte das Kostüm des OB am Donnerstag im Rathaus. „Für ihn sind all die Probleme, die ihm gestellt werden, auch lösbar. Aber eine seiner Schwächen ist: Er übernimmt kurzzeitig zu viel, dann wird es kurzzeitig stressig.“ Dann sagte er an Burmester gerichtet: „Das Kostüm, das du dir ausgesucht hast, passt insofern hervorragend zu deiner Position als Oberbürgermeister von Köln.“
9.19 Uhr: Am Kölner Heumarkt lassen die Jecken noch auf sich warten. Nur vereinzelt laufen Karnevalisten über den Platz. Hier wird es erst im Laufe des Vormittags voller werden.

8.50 Uhr: Am Kölner Hauptbahnhof wird es langsam voller – die ersten Jecken reisen an. Auf dem Bahnhofsvorplatz werden sie von lauter Technomusik empfangen. Für kölsche Töne muss man sich wohl tiefer in die Altstadt bewegen.

7.56 Uhr: Wird es ein Weiberfastnacht wie vor zwei Jahren? 2024 versank der Auftakt des Straßenkarnevals im Regen. Auch am heutigen Donnerstag beginnt der Tag in Köln regnerisch. Der Regenradar von „wetter.com“ zeigt eine Regenpause ab 8.15 Uhr bis etwa 9.40 Uhr. Immer wieder sind für Donnerstag weitere Schauer angesagt, der DWD sagt zudem stürmische Böen voraus.
7.53 Uhr: Für Marc Metzger alias „Blötschkopp“ ist ausgerechnet an Weiberfastnacht Schluss mit Karneval. Der Büttenredner muss krankheitsbedingt alle Auftritte absagen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Laut der Wettervorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sollen die Temperaturen an Weiberfastnacht nicht unter null fallen. Demnach liegen die Temperaturen zum Auftakt des Straßenkarnevals zwischen 8 und 12 Grad. „Kachelmannwetter.com“ sagt einen ähnlichen Trend vorher. So liegt die voraussichtliche Tagestiefsttemperatur bei 7 Grad, die Höchsttemperatur bei 12 Grad. Den ausführlichen Wetterbericht lesen Sie hier.
Beim traditionellen Richtfest sind am Dienstag die Wagen des Kölner Rosenmonatszuges vorgestellt worden. Die Wagen orientieren sich dabei alle am Sessionsmotto des Festkomitees „Mer dun et för Kölle“, das das Ehrenamt in der Domstadt in diesem Jahr in den Fokus rückt. Der Leiter des Rosenmontagszugs, Marc Michelske, hatte sich bereits im Sommer mit den Kritzelköpp, den Zeichnern der Wagen, getroffen, um erste Entwürfe zu diskutieren. Hier sehen Sie die ersten Bilder der Wagen.

Höhner-Sänger Patrick Lück steht derzeit fast jeden Tag stundenlang auf der Bühne, tourt unermüdlich durchs Rheinland. Im Interview mit der Kölner Lokalredaktion von t-online berichtet er über seine Sicht auf den Karneval.
Um tausende Jecke aus dem Umland an den Karnevalstagen nach Köln und zurückzutransportieren, erweitert die Deutsche Bahn ihr Angebot. Allerdings müssen karnevalsbedingt auch einige Haltestellen zeitweise entfallen. Details zum Karnevalsfahrplan lesen Sie hier.
In Deutschland werden Narren und Jecken der Wirtschaft in dieser Karnevalssaison einer Studie zufolge Einnahmen von rund zwei Milliarden Euro bescheren. Mit 850 Millionen Euro entfallen mehr als 40 Prozent der gesamten Umsätze auf die Karnevalshochburg Köln. Lesen Sie hier, in welchem Bereich der Karnevalsumsatz am höchsten ist.
In dieser Woche beginnt der Straßenkarneval in Köln. Dabei sind die Sorgen vor chaotischen Zuständen im Kwartier Latäng groß. Die Stadt will mit einem großen Sicherheitskonzept in dem vor allem bei jungen Jecken beliebten Veedel größere Exzesse verhindern.

Im Vorfeld hat Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) vor einer „Ballermannisierung“ der Stadt gewarnt – eine Aussage, die teils kontrovers diskutiert wurde. Nun schaltet sich im Gespräch mit der Kölner Lokalredaktion von t-online der Kasalla-Sänger Basti Campmann in die Debatte ein.
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) wird im Kölner Rosenmontagszug an der Spitze mitfahren. Wie die Nachrichtenagentur dpa erfuhr, ist Reul Gast des Kölner Festkomitees und wird den Zugleiter im ersten Wagen begleiten. Lesen Sie hier, welcher CDU-Politiker in diesem Jahr nicht dabei sein wird.

Der Song „Karnevalsmaus“ der Bonner Brass-Band Druckluft ist zum diesjährigen Sessionshit von „Loss mer singe“ gewählt worden. Dies gab der gleichnamige Karnevalsverein am Samstagabend im Rahmen des großen Finales der „Loss mer singe Einsing Tour 2026“ in der Live Music Hall im Stadtteil Ehrenfeld bekannt. Lesen Sie hier mehr dazu.
Im Video ihres Sessionssongs „Adios Amigos“ schlägt die Kölschrockband Kasalla ernste Töne an: Es geht um die Folgen der Klimakrise, Superreiche und Kriege. Und das mitten in der jecksten Zeit des Jahres in Köln? Im Interview mit der Kölner Lokalredaktion von t-online spricht Kasalla-Frontmann Basti Campmann über die aktuellen Entwicklungen im Karneval, was einen Hit ausmacht und seinen persönlichen Höhepunkt in dieser Session.
Während die Jecken in Köln sich derzeit auf den Straßenkarneval vorbereiten, droht Nordrhein-Westfalen zur Hochzeit des Karnevals womöglich ein Wetterumschwung der extremen Art. An Weiberfastnacht könnte es zu einem Kälteeinbruch kommen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Claudia Wacker, die langjährige Chefin des Studentenclubs „Das Ding“, hat die Kommunikation der Stadtverwaltung gegenüber den Gastronomen und Clubbetreibern im Kwartier Latäng scharf kritisiert.
Wacker bemängelte in einem Video, das sie in der vergangenen Woche auf der Facebookseite des traditionsreichen Nachtclubs am Hohenstaufenring hochgeladen hatte, die offenbar schwammige Informationslage der Verwaltung über die Planungen für das Kwartier Latäng während des Straßenkarnevals. Mehr dazu lesen Sie hier.
Das Festkomitee Kölner Karneval (FKK) hat am Dienstag die Persiflagewagen des Kölner Rosenmontagszugs vorgestellt. Bei der Veranstaltung in der Eventhalle am Maarweg enthüllte Zugleiter Marc Michelske die Wagenentwürfe für den Rosenmontagszug, die fertigen Wagen werden in rund einer Woche beim Richtfest erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Hier können Sie die ersten Motive sehen.

Der Kölner Straßenkarneval 2026 wird erneut durch ein umfassendes Sicherheitskonzept abgesichert. Zwischen Weiberfastnacht (12. Februar) und Rosenmontag erwarten die Verantwortlichen von Ordnungsamt, Feuerwehr und Polizei erneut Tausende Feiernde im Stadtgebiet. Unter anderem gibt es wieder abgesperrte Partyzonen. Wie die Sicherheitslage bewertet wird und welche Bereiche in der Stadt gesperrt werden, lesen Sie hier.
Chartplatzierungen, TV-Auftritte, das Eilen von Sitzung zu Sitzung: Druckluft ist der Sessionshit geglückt. Setzt der plötzliche Erfolg die Band unter Druck? Im Interview mit t-online spricht Druckluft-Frontmann Florian Hertel über die aktuellen Trends der Karnevalsmusik, den „absoluten Wahnsinn“ der laufenden Session und was er sich für Rosenmontag vorgenommen hat.

Vor einer Kölner Südstadt-Kneipe hat sich am Wochenende ein Phänomen abgespielt, das selbst langjährige Anwohner verblüfft hat: Hunderte Menschen standen für Eintrittskarten zur Karnevalssession an – und viele gingen leer aus. Lesen Sie hier, um welche Kneipe es sich handelt.
Wer sich zu Karneval verkleiden möchte, dem sind fast keine Grenzen gesetzt – aber eben nur fast. Denn gerade vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine sowie der Terroranschläge der vergangenen Jahre sind einige Kostüme nicht angebracht. Lesen Sie hier, auf welche Kostüme Sie besser verzichten sollten.

Die Stadt Köln plant keine neuen Einsparungen bei der finanziellen Unterstützung des Rosenmontagszugs, sowie der Schull- und Veedelszöch. Das geht aus zwei angepassten Beschlussvorlagen hervor, die die Stadt veröffentlicht hat. Im November hatten Sparpläne der Stadt für die Kölner Umzüge erhebliche Proteste in den Kölner Karnevalsvereinen verursacht. Welche Summe nun für den Rosenmontagszug und den Schull- und Veedelszöch investiert wird, lesen Sie hier.

Im Rheinland beginnt am Donnerstag, 12. Februar, der Straßenkarneval. Die Jecken feiern bis Aschermittwoch bei Karnevalssitzungen, auf den Straßen, in Kneipen und bei Umzügen.
Dabei darf aber auch ein Kostüm nicht fehlen. Noch keins gefunden? Keine Sorge: Da geht noch was. t-online zeigt, welche Kostüme auch unter Zeitdruck noch einfach zusammenzustellen sind.
In wenigen Tagen beginnt in Köln wieder der Straßenkarneval und tausende Jecken ziehen in die Stadt. Fehlen darf dabei für viele auf keinen Fall das Kölsch. Doch was kostet es in diesem Jahr in den Kneipen?
Martin Schlüter, Vorsitzender der Interessengemeinschaft (IG) Kölner Gastro, erklärt auf Anfrage der Kölner Lokalredaktion: „Die meisten Wirte werden für ein 0,2-Liter-Kölsch in der Kneipe 2,50 Euro verlangen“. Ob das Kölsch somit teurer als im vergangenen Jahr ist, lesen Sie hier.

Dabei darf aber auch ein Kostüm nicht fehlen. Noch keins gefunden? Keine Sorge: Da geht noch was. t-online zeigt, welche Kostüme auch unter Zeitdruck noch einfach zusammenzustellen sind.
Die Vorbereitungen auf Weiberfastnacht und den Rosenmontagszug sind in Köln in vollem Gange – und kurz vor Beginn des Karnevalshöhepunkts erwartet Jecken eine besondere Neuerung: Auf dem Gertrudenhof in Hürth hat Anfang Januar der erste Karnevals-Freizeitpark der Welt eröffnet. Alle Informationen zum Eintritt und den Öffnungszeiten finden Sie hier.











