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Home » Watzke erhöht wegen Klopp Druck auf Red Bull: „Jürgen liebt Deutschland“
Sport

Watzke erhöht wegen Klopp Druck auf Red Bull: „Jürgen liebt Deutschland“

By zeit-heute.deJuli 7, 20262 Mins Read
Watzke erhöht wegen Klopp Druck auf Red Bull: „Jürgen liebt Deutschland“
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Verhandlung mit Red Bull

Watzke will Ablösesumme für Klopp vermeiden

07.07.2026 – 06:55 UhrLesedauer: 2 Min.

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Hans-Joachim Watzke: Der DFB-Vizepräsident will Jürgen Klopp zum DFB holen. (Quelle: Sebastian Bach/imago)

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Der DFB-Vize reist selbstbewusst zu den Verhandlungen mit dem Wunsch-Bundestrainer. Eine Ablösesumme will er für Jürgen Klopp vermeiden.

DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke hat den Druck auf Verhandlungspartner Red Bull in der Personalie des Wunsch-Bundestrainers Jürgen Klopp vor den anstehenden Gesprächen noch einmal erhöht. „Ich weiß, dass Jürgen Deutschland liebt“, sagte Watzke im ZDF und betonte mit Blick auf dessen Noch-Arbeitgeber: „Welches Unternehmen möchte denn auf seiner Image-Fahne stehen haben: ‚Ich habe das Engagement von Jürgen Klopp verhindert?'“

Klopp soll den nach dem WM-Aus zurückgetretenen Julian Nagelsmann beerben, hat als „Head of Global Soccer“ aber einen Vertrag bis 2029 beim Brausekonzern. Watzke betonte, der Deutsche Fußball-Bund sollte „versuchen zu verhindern“, erstmals eine Ablöse für einen Coach zu bezahlen. Er sei zwar grundsätzlich Pessimist, bei dieser Personalie aber zuversichtlich: „Das kriegen wir auch hin.“

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Watzke verwies auf seine jahrzehntelange Erfahrung im Business. „Ich mach‘ das ja nicht erst seit ein oder zwei Jahren.“ Ziel der Verhandlungen zwischen dem DFB, Klopp und RB sei ein guter Kompromiss, bei dem „keiner jubelt und keiner am Boden zerstört ist“. Das für Klopp fällige Millionen-Gehalt sieht er nicht als zu hohe Hürde. Das Beispiel Nagelsmann habe gezeigt: „Wir bezahlen auch nicht mit Erdnüssen, wir sind schon konkurrenzfähig.“ Nagelsmann soll sieben Millionen Euro im Jahr verdient haben.

Allerdings greife der Verband mit Klopp „ins höchste Regal“, der ehemalige Meistermacher von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool sei auf einer Ebene mit Starcoach Pep Guardiola anzusiedeln. Zu klären sei, „welches Mitspracherecht er haben möchte“ in Sachen Strukturen.

„Hat eine ganze Menge zu tun“

Auch einen konkreten Zeitkorridor für die Personalie nannte Watzke. Zum Nations-League-Start am 24. September in den Niederlanden „sollten wir einen (Bundestrainer) haben, das würde helfen“, sagte er scherzhaft und ergänzte: „Ich denke mal, vier Wochen längstens, das sollten wir hinkriegen.“

Wunderdinge soll man von Klopp aber nicht erwarten. Zwar besitze der „eine Riesensuggestivkraft“ auf Spieler, aber: „Er hat eine ganze Menge zu tun, da muss man auch ein bisschen Geduld haben.“

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