Trauriger Vorfall bei Bremen

Wasserbüffel legt Verkehr lahm – Schüsse auf der A1

22.05.2026 – 21:02 UhrLesedauer: 1 Min.

Wasserbüffel auf einer renaturierten Moorfläche: Das Tier auf der A1 bei Bremen ließ sich nicht beruhigen und wurde schließlich getötet. (Symbolfoto) (Quelle: Jens Büttner/dpa/dpa-bilder)

Dramatische Szenen auf der A1 bei Bremen: Aus einem Anhänger entkommt ein Wasserbüffel – und kann nicht eingefangen werden. Ein Beamter schießt.

Ein aus einem Transportanhänger ausgebrochener Wasserbüffel hat zu einer Sperrung der Autobahn 1 bei Bremen geführt. Weil sich das Tier nicht beruhigen und einfangen ließ, habe ein Polizist es schließlich mit seiner Dienstwaffe getötet, teilte die Polizeidirektion Oldenburg mit.

Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge bereits am Donnerstagabend, als der Fahrer eines Autos mit Tieranhänger stark bremsen musste. Dabei habe eines der beiden transportierten Tiere die Vorderwand des Anhängers durchbrochen und sei auf die Fahrbahn gelangt.

Wasserbüffel läuft unkontrolliert über Fahrbahn

Das verletzte Jungtier habe sich dann unkontrolliert auf der Autobahn bewegt. Weder der Halterin des Wasserbüffels noch der Polizei oder anderen Verkehrsteilnehmern sei es gelungen, ihn zu beruhigen oder einzufangen. Weil die Gefahr bestand, dass das Rind über die Mittelleitplanke auf die Gegenfahrbahn hätte gelangen können, wurde auch diese für den Verkehr gesperrt.

Um eine weitere Gefährdung des Straßenverkehrs auszuschließen, habe der Beamte den Wasserbüffel mit mehreren Schüssen getötet. Das tote Tier sei dann von der Fahrbahn geborgen worden. Der zweite Wasserbüffel, der noch im Anhänger war, wurde umgeladen.

Im Nachgang seien sowohl am Auto eines unbeteiligten Verkehrsteilnehmers als auch bei einem Streifenwagen Einschusslöcher festgestellt worden. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. Wahrscheinlich gehen die Einschusslöcher auf den Schusswaffeneinsatz zurück, hieß es.

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