
Statt Panikverkäufen raten viele Strategen für 2026 zu einer selektiven Strategie. Wer stark in exportabhängigen Branchen wie Automobil- oder Maschinenbau investiert ist, sollte sein Klumpenrisiko prüfen und breiter streuen – zum Beispiel über defensivere Bereiche wie Gesundheit, Versorger oder Software. Auch US-Binnenwerte können ein Gegengewicht sein, wenn europäische Exporteure unter Druck geraten.
Ein Crash gilt zwar nicht als Basisszenario, doch eine Korrektur bleibt möglich. Wer sich damit unwohl fühlt, kann die Cash-Quote moderat erhöhen, also etwas mehr Geld als Reserve halten, und spekulative Positionen mit Stop-Loss absichern, also eine Kursmarke nach unten festlegen, bei der eine Aktie automatisch verkauft wird, um größere Verluste zu begrenzen. So lässt sich Risiko reduzieren, ohne den langfristigen Anschluss an den Markt zu verlieren.










