Sich bei einem Vortrag alle Infos zu merken ist gar nicht so leicht. Hier kommt das Handout ins Spiel. Ein Überblick über Verwendung und Inhalt.
Wer schon einmal einem Referat oder einer Präsentation zugehört hat, weiß: Es kann vor allem bei komplizierten Themen schwierig sein, dem Vortrag zu folgen. Sich dann noch alles Wichtige zu merken und schnell mitzuschreiben stellt zusätzlich eine Herausforderung dar. Deshalb wird entweder als Begleitung zum Vortrag oder spätestens als Abschluss das Handout als Informationsstütze gereicht.
Wortwörtlich lässt sich der englische Begriff „Handout“ mit dem Wort „Handzettel“ übersetzen. Sinngemäß handelt es sich dabei um einen Merk- und Informationszettel, der bei verschiedenen Arten von Präsentationen im namensgebenden Sinne von „to hand out“ (zu deutsch: aushändigen) an die Zuhörer verteilt wird. Das kann vom Referat in der Schule über den Vortrag in der Uni bis zur Präsentation im Job reichen.
Das Handout enthält kompakt zusammengefasst die wichtigsten Stichpunkte zum Thema. Damit dient es zum einen als roter Faden, der die Zuhörer unterstützend während des Vortrags begleitet. Zum anderen dient es als Merkhilfe, um zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal einen Blick darauf zu werfen und sich die Infos als Lernunterstützung in Erinnerung zu rufen.
Bei wissenschaftlichen Vorträgen werden die wichtigsten Thesen des Themas im Handout zusammengefasst. Alternativ wird deshalb im wissenschaftlichen Kontext, wie beispielsweise an der Universität, vom sogenannten Thesenpapier gesprochen.
Im Handout fassen Sie die wichtigsten Eckpunkte zum Vortrag zusammen und bieten – insbesondere im wissenschaftlichen Kontext – durch Quellenangaben die Möglichkeit zur Nachbereitung und weiteren Eigenrecherche. Üblicherweise enthält das Handout folgende Informationen:
Das perfekte Handout ist gleichermaßen kompakt wie informativ. Oft reicht eine DIN-A4-Seite völlig aus. Nutzen Sie Stichpunkte oder kurze Absätze für eine gute Übersichtlichkeit und verzichten Sie auf lange Fließtexte.