
Abkürzungen und Ausdrücke
Was bedeutet „brain afk“? Einfach erklärt
16.05.2025Lesedauer: 3 Min.
„Brain afk“ ist eine beliebte Abkürzung in Online-Chats, aber was bedeutet sie? Wir verraten Ihnen Kontext und Anwendbarkeit.
Im Internet und in Chats drücken Menschen sich anders aus als im direkten Gespräch. Abkürzungen wie „lol“ sind mittlerweile den meisten bekannt, aber was ist mit „brain afk“ gemeint? Der Artikel verrät, was hinter dem Begriff steckt.
Der Ausdruck „brain-afk“ stammt aus dem Internet- und Gaming-Jargon und setzt sich aus den englischen Wörtern „brain“ (Gehirn) und der Abkürzung „AFK“ („away from keyboard“, also „weg von der Tastatur“) zusammen.
Während „AFK“ ursprünglich bedeutet, dass jemand physisch nicht am Computer ist, beschreibt „brain-afk“ einen Zustand, in dem jemand zwar körperlich anwesend ist, aber geistig abwesend oder unaufmerksam wirkt.
Beispiel: „Sorry, ich war gerade brain-afk und habe nicht aufgepasst.“
Der Begriff wird vor allem im Jugend- und Gamingbereich verwendet, findet aber auch im allgemeinen Sprachgebrauch immer mehr Verbreitung. Synonyme für „brain-afk“ sind beispielsweise „geistesabwesend“, „in Gedanken sein“ oder „kurz nicht bei der Sache“.
„Brain afk“ wird im Alltag vor allem dann verwendet, wenn jemand zwar körperlich anwesend ist, aber geistig abwesend oder unaufmerksam wirkt. Typische Alltagssituationen sind:
Der Begriff wird also genutzt, um auf humorvolle Weise zu erklären, dass man geistig kurz „abwesend“ oder „auf Autopilot“ war. Er kann dabei vielfältig eingesetzt werden, egal ob im Gespräch, bei der Arbeit, in der Schule oder beim Zocken.
Die Bedeutung von „brain afk“ hat sich im Laufe der Zeit deutlich weiterentwickelt. Ursprünglich stammt der Begriff aus dem Gaming-Bereich, wo er verwendet wurde, um zu beschreiben, dass jemand zwar physisch am Spiel teilnimmt, aber geistig abwesend oder unkonzentriert ist – also quasi „auf Autopilot“ spielt. Besonders in Situationen, in denen wenig Aufmerksamkeit oder Anstrengung nötig ist, wurde „brain afk“ genutzt, um das eigene Verhalten oder Fehler zu erklären.
Mit der Zeit hat sich „brain afk“ jedoch über die Gaming-Community hinaus in die Alltagssprache verbreitet. Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene nutzen den Ausdruck heute auch außerhalb von Spielen. Diese Übernahme von Gaming-Ausdrücken in den allgemeinen Sprachgebrauch ist Teil eines größeren Trends, bei dem Online- und Jugendsprache immer mehr Einzug in den Alltag hält.










