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Home » Warum wir mehr Risiko wagen sollten
Politik

Warum wir mehr Risiko wagen sollten

Von zeit-heute.deFebruar 10, 20263 Min Gelesen
Warum wir mehr Risiko wagen sollten
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Warum wir mehr Risiko wagen sollten

Wer früher nach 20 Jahren Kettenrauchen dem Lungenkrebs erlag, war selbst schuld. Heute soll jeder Verbraucher mit Lebensmittelampeln, Warnhinweisen und Aufklärungskampagnen öffentlich erzogen werden.

Wer früher in die Stadt zog, wusste, dass es teuer wird. In Tübingen hatten wir vor 20 Jahren Kaltmieten von 20 Euro pro Quadratmeter. Heute fordern wir ein „Recht auf bezahlbaren Wohnraum“ ein – und zwar an jedem Ort. Als wäre eine Balkonwohnung in München-Schwabing ein Grundrecht.

Immanuel Kant brachte es vor einem knappen Vierteljahrtausend auf den Punkt: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“ Heute erleben wir den Eingang in die staatlich betreute Unmündigkeit: Eine Lebensmittelampel soll die Kunden zur gesunden Ernährung anstupsen.

Oder anders gesagt: Der Staat traut den Menschen nicht mehr zu, dass sie merken, dass Zucker dick macht. Er behandelt uns wie ein unmündiges Kind, das man an die Hand nehmen muss. Auf Dauer wird das zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung. Wer sich daran gewöhnt, dass für einen gesorgt wird, denkt weniger nach.

Das Schlimme ist nicht, dass der Staat das tut. Das Schlimme ist, dass wir es wollen. Wir haben eine Sehnsucht nach dem „Paternalismus“ entwickelt. Es ist bequem, unselbstständig zu sein. Sind wir schon auf dem Weg in eine „betreute Demokratie“, in der zu Klienten degradierte Bürger beim Staat ihr Glück bestellen wie bei Amazon – und wehe, die Lieferung verzögert sich?

Resilienz ist wie ein Muskel, er wächst nur am Widerstand

Zweitens: Wenn der Staat Risiken weitestgehend übernimmt, entzieht er Menschen die Möglichkeit, Widerstandsfähigkeit zu entwickeln. Werden alle Risiken wegreguliert, verkümmert die Fähigkeit zur Krisenbewältigung. Kinder werden weniger frustrationstolerant, Erwachsene hilflos. Tritt dann eine Krise ein, die der Staat nicht abfedern kann (etwa Inflation oder Krieg), sind die Menschen, denen man immer gesagt hat „wir kümmern uns“, am schutzlosesten, weil sie keine privaten Bewältigungsstrategien entwickelt haben.

Ein anderes Wort für die Fähigkeit, Rückschläge zu bewältigen, ist übrigens „Resilienz“. Was für eine Ironie: In jedem Management-Seminar, in jeder HR-Abteilung wird heute „Resilienz“ gepredigt. Wir alle sollen widerstandsfähig sein. Aber gleichzeitig entfernen wir systematisch jeden Widerstand aus dem Leben. Wie soll denn Resilienz entstehen?

Resilienz ist wie ein Muskel, er wächst nur am Widerstand. Wenn ich aber jede Prüfung, jede Härte, jede Ungerechtigkeit sofort wegreguliere oder therapeutisiere, dann ist der Ruf nach Resilienz reines Marketing. Nur wer zurückgeschlagen wird, kann gestärkt daraus hervorgehen. Wie soll man das Aufstehen lernen, wenn man nie hinfällt?

Das Problem: Die Idee von eigenverantwortlichen Bürgern hat keine politische Konjunktur. Im Gegenteil: Wer sich selbst um seine Altersvorsorge kümmert und Kapital aufbaut, soll laut den aktuellen Ideen von Bärbel Bas extra zur Kasse gebeten werden, um ein offensichtlich in Teilen dysfunktionales Krankenkassensystem zu finanzieren.

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