
Es hat mit der Liebe zu tun
Freitag, der 13.: Warum er bei Reisenden dieses Jahr beliebt ist
Aktualisiert am 13.02.2026 – 06:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Aberglaube fliegt mit: Viele Deutsche meiden Flüge an einem Freitag, dem 13. – normalerweise. Denn dieses Mal sehen die Zahlen etwas anders aus.
Viele Deutsche sind abergläubisch. Das belegen zahlreiche Umfragen. So gilt Freitag, der 13., vielen Menschen als Unglückstag. Statistisch gesehen gibt es an diesem Tag zwar nicht mehr Unfälle oder Katastrophen, doch der Mythos hält sich hartnäckig.
Es verwundert also wenig, dass Menschen einige Aktivitäten an diesem Tag lieber vermeiden. Dazu gehört offenbar auch das Fliegen, wie eine Auswertung der Reisesuchmaschine Kayak aus dem vergangenen Jahr zeigt. Demnach lagen die Suchanfragen für Freitag, den 13. Juni 2025, elf Prozent unter dem Durchschnittswert aller Freitage.
In diesem Jahr ist das aber anders. Kayak hat erneut untersucht, wie sich die Suchanfragen für Flüge am Freitag, dem 13. Februar 2026, verhalten. Und die liegen dieses Jahr sogar um fast 13 Prozent höher als an anderen Freitagen. Das liegt vermutlich daran, dass am Tag darauf Valentinstag ist: ein perfekter Zeitpunkt für einen romantischen Kurztrip mit dem oder der Liebsten.
Am Freitag, dem 13., zu fliegen, zahlt sich auch noch in finanzieller Hinsicht aus. Laut Kayak kosteten die Flüge an diesem Freitag durchschnittlich 34 Prozent weniger als Flüge an anderen Wochentagen. Das gilt auch für den nächsten Freitag dieser Art: Freitag, den 13. März 2026. Aktuell können Reisenden knapp 20 Prozent im Vergleich zu anderen Wochentagen sparen.
Auch wenn die Wahrscheinlichkeit für einen Flugzeugabsturz an einem Freitag, dem 13., gering ist, ist sie nicht gleich null. Tatsächlich ereignete sich einer der bekanntesten Luftfahrtunfälle an diesem Tag. Am 13. Oktober 1972 stürzte Fuerza-Aérea-Uruguaya-Flug 571 in den Anden ab. Einige der Insassen, die nicht beim Absturz ums Leben kamen, kämpften in über 4.000 Metern Höhe 72 Tage lang um ihr Überleben. 16 konnten schließlich gerettet werden. Am selben Tag stürzte auch eine Maschine der Aeroflot kurz vor der Landung in Moskau ab. Alle 174 Insassen kamen dabei ums Leben.











