Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Inflation in Deutschland steigt wegen Iran-Krieg auf 2,7 Prozent

Inflation in Deutschland steigt wegen Iran-Krieg auf 2,7 Prozent

März 30, 2026
„Ab ins Beet“-Star zeigt seinen Abnehmerfolg

„Ab ins Beet“-Star zeigt seinen Abnehmerfolg

März 30, 2026
Ich habe großen Respekt vor dem Wal

Ich habe großen Respekt vor dem Wal

März 30, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Warum Europas Empörung nicht reicht
Politik

Warum Europas Empörung nicht reicht

By zeit-heute.deJanuar 7, 20263 Mins Read
Warum Europas Empörung nicht reicht
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Globale Machtpolitik bei Lanz

Politologe kritisiert Europa – „Empörung ist noch keine Strategie“


Aktualisiert am 07.01.2026 – 02:33 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Politiologe Peter Neumann bei „Markus Lanz“: Eindringliche Worte nach dem US-Militärschlag in Venezuela (Archivbild). (Quelle: IMAGO/teutopress GmbH/imago)

Die US-Militäroperation in Venezuela sorgte bei „Markus Lanz“ für grundlegende Fragen zum Zustand der internationalen Ordnung. Auch der Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz war Thema der Sendung.

Ausgangspunkt war die nächtliche Operation der US-Streitkräfte am 5. Januar 2026, bei der Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro festgenommen und in die USA entführt wurde. Die Aktion bildete den Rahmen für eine Debatte über Machtpolitik, Völkerrecht und staatliche Verwundbarkeit.

Politologe Peter Neumann ordnete das Vorgehen der USA als Teil eines historischen Umbruchs ein. Großmächte setzten ihre Interessen wieder offen über Einflusszonen und politische Deals durch. „Empörung darüber, was gerade passiert, ist noch keine Strategie“, sagte Neumann mit Blick auf Europa.

ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen sah die Aktion eingebettet in eine neue Weltanschauung von US-Präsident Donald Trump. „Das, was seit 80 Jahren für Stabilität gesorgt hat, wird gerade untergraben“, sagte er. Lateinamerika werde erneut als amerikanischer Einflussraum verstanden – mit dem Ziel, Migration zu begrenzen und strategische Interessen zu sichern. Trump bringe damit auch Europa in eine Lage, die USA nicht mehr automatisch als Partner zu betrachten, sondern „möglicherweise gar als Gegner“.

Aus Caracas berichtete die Journalistin Rosalie Hernández von einer angespannten und gefährlichen Situation. Der nächtliche Militäreinsatz habe die Bevölkerung überrascht. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass so etwas passiert“, sagte sie. Stromausfälle und Kommunikationsabbrüche hätten die Lage zusätzlich verschärft. Zudem seien bewaffnete paramilitärische Gruppen präsent, die versuchten, Kontrolle auszuüben und den Eindruck zu vermitteln, dass sich nichts ändere. Maduro sei „nur der Kopf des Kraken“, sagte Hernández.

Die Macht liege bei einem ganzen System, eine schnelle politische Wende sei nicht absehbar.

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch bewertete das Vorgehen der USA deutlich kritischer. Er sprach von einem Verstoß gegen das Völkerrecht und warnte, wenn Demokratien selbst internationales Recht missachteten, sei das die „Blaupause für die Despoten dieser Welt“. Russland nutze diesen Präzedenzfall bereits propagandistisch.

Journalist Michael Bröcker teilte die Diagnose, zweifelte jedoch an einer Rückkehr zur bisherigen Ordnung. „De facto ist das Völkerrecht tot“, sagte er. Europa bewege sich in einer gefährlichen Naivität. Zwar habe man sich auf die UN-Charta verständigt, doch in der aktuellen geopolitischen Realität regiere „das Recht des Stärkeren“.

Eine abweichende Perspektive brachte die venezolanische Oppositionspolitikerin Paola Batista de Aleman ein. Sie sprach von einer geopolitischen und sicherheitspolitischen Entscheidung der USA, die nicht allein mit Ressourcen zu erklären sei. Das Maduro-Regime sei international eng mit autoritären Staaten verflochten, ein Großteil des venezolanischen Öls gehe nach China. Für Venezuela gehe es um eine grundsätzliche Richtungsentscheidung. Die US-Aktion bewertete sie als Befreiung, warnte jedoch zugleich vor einem langen und ungewissen Weg zu demokratischen Wahlen.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Kritik an Empfang von al-Scharaa

Kritik an Empfang von al-Scharaa

Deutschland steht an der Seite Syriens

Deutschland steht an der Seite Syriens

Steinmeier empfängt syrischen Präsidenten al-Scharaa

Steinmeier empfängt syrischen Präsidenten al-Scharaa

Partei will den Regierungskurs „delegitimieren“

Partei will den Regierungskurs „delegitimieren“

Damit habe ich im Leben nicht gerechnet

Damit habe ich im Leben nicht gerechnet

Ministerin Alabali Radovan hat Zweifel

Ministerin Alabali Radovan hat Zweifel

Der Kampf um die Gesundheitsmilliarden

Der Kampf um die Gesundheitsmilliarden

Insa-Umfrage: Union und AfD gleichauf

Insa-Umfrage: Union und AfD gleichauf

Jens Spahn legt Drei-Stufen-Plan für Reformen der Bundesregierung vor

Jens Spahn legt Drei-Stufen-Plan für Reformen der Bundesregierung vor

Redakteurfavoriten
„Ab ins Beet“-Star zeigt seinen Abnehmerfolg

„Ab ins Beet“-Star zeigt seinen Abnehmerfolg

März 30, 2026
Ich habe großen Respekt vor dem Wal

Ich habe großen Respekt vor dem Wal

März 30, 2026
Urlaub in Griechenland und Zypern: Buchungen stocken wegen Iran-Krieg

Urlaub in Griechenland und Zypern: Buchungen stocken wegen Iran-Krieg

März 30, 2026
Steigende Preise könnte Busfahren teurer machen

Steigende Preise könnte Busfahren teurer machen

März 30, 2026
Neueste
Apple iPhone Smartphone-Modelle im Vergleich: Unterschiede im Überblick

Apple iPhone Smartphone-Modelle im Vergleich: Unterschiede im Überblick

März 30, 2026
Verena Dietl rechnet mit Fortsetzung der grün-roten Koalition

Verena Dietl rechnet mit Fortsetzung der grün-roten Koalition

März 30, 2026
Kritik an Empfang von al-Scharaa

Kritik an Empfang von al-Scharaa

März 30, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.