Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Jimi Blue Ochsenknecht lässt Familie im Stich

Jimi Blue Ochsenknecht lässt Familie im Stich

März 24, 2026
Bis zu 45 Zentimeter Schnee – Warnung

Bis zu 45 Zentimeter Schnee – Warnung

März 24, 2026
Vogelkäfig reinigen: Das sollten Sie beachten

Vogelkäfig reinigen: Das sollten Sie beachten

März 24, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Warum Essen trotz Steuersenkung nicht günstiger wird
Wirtschaft

Warum Essen trotz Steuersenkung nicht günstiger wird

By zeit-heute.deDezember 26, 20253 Mins Read
Warum Essen trotz Steuersenkung nicht günstiger wird
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Kaum Spielraum für Gäste

Branchenverband: Warum Essen gehen 2026 nicht billiger wird


26.12.2025 – 11:16 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Smartphone-Zahlung im Café: Trotz Steuersenkung bleibt die finanzielle Lage für viele gastronomische Betriebe angespannt. (Quelle: artursfoto)

Die Politik senkt die Steuer, die Kosten steigen weiter. Weshalb Gastronomen trotz Entlastung wenig Spielraum sehen.

Ab dem 1. Januar 2026 sinkt die Umsatzsteuer auf Speisen in Restaurants dauerhaft von 19 auf 7 Prozent. Getränke bleiben – mit wenigen Ausnahmen wie Milch oder Leitungswasser – weiterhin mit 19 Prozent besteuert. Die Bundesregierung rechnet mit einer jährlichen Entlastung von rund 3,6 Milliarden Euro für Betriebe und Verbraucher.

Doch kommt diese Entlastung tatsächlich bei den Gästen an? Branchenvertreter dämpfen die Erwartungen. Die Senkung solle vor allem helfen, stark gestiegene Kosten für Personal, Energie und Lebensmittel abzufedern. Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) warnt: Für Verbraucher könnte sich am Ende wenig ändern – oder der Restaurantbesuch sogar teurer werden.

Von der Steuersenkung profitieren nicht nur Restaurants und Hotels, sondern auch Bäckereien, Metzgereien, Caterer sowie Anbieter von Kita-, Schul- und Krankenhausverpflegung. Damit endet eine jahrelange Ungleichbehandlung: Essen wird künftig steuerlich einheitlich behandelt, egal wo und durch wen es hergestellt oder ob es im Restaurant verzehrt oder mitgenommen wird.

Gastroverbands-Chefin Ingrid Hartges begrüßt diesen Schritt ausdrücklich. „Zunächst einmal sind wir froh, dass mit dieser Maßnahme für Steuerfairness gesorgt wird – gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel, den Lieferdiensten und dem To-go-Geschäft, die seit jeher nur mit 7 Prozent besteuert werden“, sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Gleichzeitig macht Hartges klar, dass Verbraucher nicht automatisch mit niedrigeren Preisen rechnen sollten. Ob und in welchem Umfang Gastronomen ihre Preise senkten, entscheide jeder Betrieb selbst. „Aber finanzielle Spielräume für solche Preissenkungen müssen erst mal da sein“, betont sie.

Diese Spielräume seien derzeit knapp. Ab dem 1. Januar 2026 steigt der gesetzliche Mindestlohn auf 13,90 Euro pro Stunde – ein Plus von 8,4 Prozent. Der Mindestlohn ist der gesetzlich festgelegte niedrigste Stundenlohn, der branchenübergreifend gilt. Diese Erhöhung wirkt sich laut Hartges auf das gesamte Lohngefüge aus und verschärft die Lage vieler Betriebe.

Hartges betont zwar, dass eine angemessene Bezahlung richtig sei. Gleichzeitig entstehe ein Gerechtigkeitsproblem innerhalb der Teams: Beschäftigte mit Erfahrung erwarteten höhere Löhne als ungelernte Kräfte. Gastronomen müssten deshalb nicht nur den Mindestlohn anheben, sondern auch darüberliegende Gehaltsstufen – eine große Herausforderung in wirtschaftlich angespannten Zeiten.

Hinzu kommen hohe Einkaufspreise für Lebensmittel. Die Steuersenkung sei daher vor allem als Stabilisierung gedacht, nicht als Einladung zu Preissenkungen. Nach Einschätzung des Dehoga ist die Gastronomie noch weit von einer Erholung entfernt. Preisbereinigt – also unter Berücksichtigung der Inflation – liege der Umsatz weiterhin rund 17 Prozent unter dem Niveau von 2019. Viele Gäste sparten inzwischen beim Restaurantbesuch, etwa beim Dessert oder beim zweiten Getränk.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Schmerzensgeld für fehlerhafte Kronen: Zahnarzt erhält zweite Chance

Schmerzensgeld für fehlerhafte Kronen: Zahnarzt erhält zweite Chance

So wird die Identität festgestellt

So wird die Identität festgestellt

Doch die Zins-Angst wächst wieder

Doch die Zins-Angst wächst wieder

Reemtsma-Zigarettenfabrik Langenhagen schließt: 600 Jobs betroffen

Reemtsma-Zigarettenfabrik Langenhagen schließt: 600 Jobs betroffen

Koalition einigt sich auf wichtige Änderungen

Koalition einigt sich auf wichtige Änderungen

Kostenlose Ehepartner-Mitversicherung vor dem Aus

Kostenlose Ehepartner-Mitversicherung vor dem Aus

Wie Angehörige die günstige Wohnung behalten

Wie Angehörige die günstige Wohnung behalten

Gebühren und Stress vermeiden – mit diesen Expertentipps

Gebühren und Stress vermeiden – mit diesen Expertentipps

Rente für Schwerbehinderte: Diese Rentner haben Leistungsanspruch

Rente für Schwerbehinderte: Diese Rentner haben Leistungsanspruch

Redakteurfavoriten
Bis zu 45 Zentimeter Schnee – Warnung

Bis zu 45 Zentimeter Schnee – Warnung

März 24, 2026
Vogelkäfig reinigen: Das sollten Sie beachten

Vogelkäfig reinigen: Das sollten Sie beachten

März 24, 2026
Diese Tipps retten Leben, wenn die Bremse versagt

Diese Tipps retten Leben, wenn die Bremse versagt

März 24, 2026
Kölsch-Star Stephan Brings erhebt Forderung an Merz

Kölsch-Star Stephan Brings erhebt Forderung an Merz

März 24, 2026
Neueste
Merz will Reformen bis zur Sommerpause

Merz will Reformen bis zur Sommerpause

März 24, 2026
Wildes Gerücht um DFB-Stürmer und Chelsea

Wildes Gerücht um DFB-Stürmer und Chelsea

März 24, 2026
Schmerzensgeld für fehlerhafte Kronen: Zahnarzt erhält zweite Chance

Schmerzensgeld für fehlerhafte Kronen: Zahnarzt erhält zweite Chance

März 24, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.