
In der Nacht vom Pfingstsonntag auf den Pfingstmontag wird in einigen Teilen Deutschlands und in Österreich die sogenannte Unruhenacht, auch Bosheitsnacht, gefeiert. In dieser werden böse Geister ausgetrieben. So spielen sich Nachbarn gegenseitig Streiche – die allerdings nicht ganz ernst gemeint sind. Dazu gehört zum Beispiel das sogenannte Pfingststehlen, bei dem etwa Haustüren mit Blumenkästen versperrt oder Sachen versteckt werden.
In der Pfalz gibt es den speziellen Brauch des Pfingstquacks: Bauern aus der Region ziehen dabei mit bunt geschmückten Wagen durch die Ortschaften. Eine andere Tradition kennt das oberbayerische Berchtesgaden. Hier wird am Pfingstmontag der Bergknappenjahrtag begangen, der ursprünglich auf eine alte Bergmannstradition zurückgeht.











