
Gefahr durch Düfte
Diese Produkte sollten Katzenhalter aus dem Haus verbannen
22.01.2026 – 16:13 UhrLesedauer: 2 Min.
Viele beliebte Duftprodukte bergen enorme Gesundheitsrisiken für Katzen. Darauf sollten Katzenbesitzer lieber verzichten.
Duftkerzen, Öldiffuser, Räucherstäbchen und Raumsprays – das Geschäft mit Produkten für ein wohlriechendes Zuhause boomt. Ätherische Öle sollen sogar dabei helfen können, die eigene Entspannung, Konzentration oder sogar Gesundheit zu verbessern.
Doch was uns Menschen guttut, ist nicht immer automatisch auch gut für Tiere. Katzen haben einen besonders empfindlichen Geruchssinn, der etwa 14-mal stärker ist als der menschliche. Viele Düfte, die für uns wohltuend sind, können für Katzen unangenehm und aufdringlich sein.
Aber nicht nur das. Die Inhaltsstoffe von Duftkerzen, -ölen und Co. können für Samtpfoten gesundheitsschädlich oder sogar tödlich sein. Besonders gefährlich sind ätherische Öle wie Teebaum-, Eukalyptus-, Pfefferminz-, Zimt- und Zitrusöle. Diese Öle können von Katzen aufgrund ihres langsamen Stoffwechsels nicht abgebaut werden, was zu schweren Vergiftungen führen kann.
Symptome einer Vergiftung können unter anderem starkes Speicheln, Zittern, Erbrechen und Atemnot sein. Selbst in geringen Mengen können diese Öle gefährlich sein. Entstehen können Vergiftungen sowohl bei direktem Kontakt als auch durch die Duftstoffe in der Luft oder auf dem Fell, wo sich Partikel absetzen können. Wenn Katzen sich putzen, können sie die Moleküle dadurch aufnehmen.
Wenn Sie bei Ihrer Katze Symptome einer Vergiftung bemerken, sollten Sie schnell handeln und Ihr Tier am besten zum Tierarzt bringen. Öffnen Sie die Fenster, damit die Duftpartikel entweichen können. Wenn das Fell in Kontakt mit ätherischen Ölen gekommen ist, können Sie versuchen, die Katze mit einem sehr sanften Shampoo zu waschen. Im Zweifelsfall sollte aber immer ein Tierarzt konsultiert werden, um sicherzustellen, dass keine Gefahr für die Gesundheit des Tieres besteht.










