
Der 1. FC Köln schickt sich an, mit neuer Heimstärke die Sorgen im Kampf um den Klassenerhalt zu verdrängen. Das kommt zur bestmöglichen Zeit.
Die Greenkeeper im RheinEnergieStadion haben dieser Tage jede Menge zu tun. Der 1. FC Köln bestreitet bis Mitte März acht Heimspiele, sieben davon die Profis, eines die U19 in der Youth League. Hochbetrieb also in Müngersdorf, und die FC-Fans wollen möglichst viele Siege im kölschen Wohnzimmer sehen.
Da trifft es sich gut, dass der FC mit zwei Heimsiegen in Folge in die Rückrunde gestartet ist. Erst das 2:1 gegen Mainz 05, nun das 1:0 gegen den VfL Wolfsburg. Sechs Punkte, die viel mehr wert sind, schließlich konnte der FC sie gegen zwei direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt einfahren.
Die Geißböcke haben es nach der zwei Monate anhaltenden Sieglos-Serie geschafft, mit der Kraft des heimischen Publikums die Wende herbeizuführen. Wer sechs Punkte in zwei so wichtigen Spielen holt, der legt damit in der Regel die Grundlage für eine zumindest halbwegs sorgenfreie Rest-Saison. Mit 23 Punkten aus 20 Spielen steht der FC nun sehr solide auf Rang zehn der Bundesliga.
Zwar werden die nächsten Heimspiele auf dem Papier ungleich schwerer – es kommen Leipzig, Hoffenheim und Dortmund nach Müngersdorf. Doch unter Lukas Kwasniok holt Köln daheim im Schnitt 1,4 Punkte pro Spiel. Eine Quote, die die Hoffnung nährt, dass der FC in dieser Saison mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun haben wird. Und eine Stärke, dank derer dem FC auch vor den größeren Namen nicht bange sein muss.
Heimspiel-Wochen sollen beim 1. FC Köln eigentlich immer Festspiel-Wochen sein. Das war in der Vergangenheit zu selten der Fall. Der Start in 2026 und in die Rückrunde lassen jetzt hoffen.
Mit der Energie der Fans kann es auch in den nächsten Wochen gelingen, weiter zu punkten und sich dem Saisonziel frühzeitig zu nähern. Damit der Klassenerhalt schon nach der Karnevalssession in greifbare Nähe rückt.











