Angespielt
„Resident Evil: Requiem“: Dieses Spiel setzt Maßstäbe
Aktualisiert am 11.03.2026 – 11:30 UhrLesedauer: 4 Min.
Licht aus, Herzrasen an: Mit Axt und Köpfchen geht es im neuesten Teil der populären Survival-Reihe wieder gegen Virus-Zombies – und gegen die eigenen Dämonen. Wer entkommt dem Grauen?
Seit ihren Anfängen im Jahr 1996 ist die „Resident Evil“-Reihe fester Bestandteil des Horror-Game-Genres. Die Serie erlebte mit dem actionlastigen und genreprägenden vierten Teil 2005 ihr Hoch, Tiefpunkt war der unter Fans umstrittene sechste Teil 2012. Nun hat Entwickler Capcom die Reihe durch eine Rückkehr zu ihren Survival-Horror-Wurzeln quasi wieder verjüngt.
Das aktuelle „Resident Evil: Requiem“ greift zwei erfolgreiche Elemente aus vergangenen Spielen auf:
Doch damit nicht genug. Capcom gewährt Leon zudem Unterstützung durch eine neue Heldin: Grace Ashcroft, eine junge FBI-Analytikerin, die mysteriöse Todesfälle unter Überlebenden des T-Virus-Ausbruchs in Raccoon City untersucht – eine Zombie-Apokalypse, die seit dem zweiten Teil einen der wichtigsten Grundpfeiler der Serie bildet.
Parallel zu diesen T-Virus-Spätinfektionen muss Ashcroft mit ihrem eigenen Trauma umgehen, dem Tod ihrer Mutter Alyssa, der investigativen Journalistin aus „Resident Evil: Outbreak“ (1998).
Um herauszufinden, was vor sich geht, kehrt sie in das Wrenwood Hotel zurück, in dem ihre Mutter vor acht Jahren starb. Dort trifft sie auf den Wissenschaftler Victor Gideon, der einst für den rücksichtslosen Pharma-Riesen Umbrella arbeitete, sie als „Auserwählte“ bezeichnet und entführt.
Zeitgleich trifft Leon Kennedy mit Sherry Birkin im Hotel ein. Beide arbeiten als Agenten für die US-Anti-Bioterror-Behörde Division of Security Operations (DSO) – und zeigen selbst Symptome einer T-Virus-Infektion.
Als Leon Victor mit Grace flüchten sieht, versucht er den Wissenschaftler aufzuhalten. Doch Victor kann entkommen, weil er auf der Straße einen kleinen T-Virus-Ausbruch auslöst.
Damit sind die Weichen gestellt, um das Geschehen ins Rhodes Hill Chronic Care Centre zu verlagern – ein eindringliches, vielschichtiges Labyrinth, in dem hinter jeder Ecke Gefahr lauert.
Die Spieler übernehmen die Rolle der Grace, wobei sie die Wahl haben, in der klassischen Third-Person- oder der furchterregenderen und lebensechteren Ego-Perspektive durch die weitläufige, unheimliche Pflegeeinrichtung zu navigieren.
Empfehlenswert ist in jedem Fall die Ich-Perspektive. Verstärkt durch Graces schwerfällige Bewegungen erhöht sie den Überlebensdruck beim Lösen von Rätseln. Die Ressourcen sind knapp, jeder Kampf ist ein Risiko für die eigene Gesundheit. Das zwingt dazu, direkte Konfrontationen gut abzuwägen und stattdessen im Zweifel durch die Abschnitte zu huschen.










