
Warnstreik an NRW-Schulen
Angestellte Lehrer legen Arbeit nieder – Unterrichtsausfall droht
29.01.2026 – 07:17 UhrLesedauer: 1 Min.
An Schulen in Nordrhein-Westfalen kann es am Donnderstag wegen Warnstreiks zu Unterrichtsausfällen kommen. Das Schulministerium rät Eltern, auf Informationen der Schule zu achten.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat für heute bundesweit zu Warnstreiks an Schulen aufgerufen. Auch an Düsseldorfer und Kölner Schulen kann es heute wegen Warnstreiks zu Unterrichtsausfällen kommen. Eine Notbetreuung wird in solchen Fällen nach Angaben der Gewerkschaft vor Ort ermöglicht.
Bei den Warnstreiks an den Schulen geht es nicht nur um angestellte Lehrkräfte. Die Aktionen beziehen auch etwa Sozialpädagogen und Schulsozialarbeiter ein. Landesweit gibt es laut Gewerkschaft rund 40.000 tarifbeschäftigte Lehrkräfte. Die Mehrheit der Lehrer in NRW ist verbeamtet.
Das Schulministerium rät Eltern, auf Informationen der Schule zu achten. Die Schulen seien bemüht, im Rahmen der personellen Möglichkeiten eine Aufsicht und Betreuung der Schüler sicherzustellen. Beamtete Lehrkräfte dürften sich nicht an Streiks beteiligen und stünden grundsätzlich weiter zur Verfügung.
GEW und Verdi fordern für Tarifbeschäftigte der Bundesländer sieben Prozent mehr Einkommen – mindestens aber 300 Euro mehr. Von Länderseite waren die Forderungen wegen knapper Länderhaushalte bereits wiederholt als überzogen zurückgewiesen worden. Allerdings war von Arbeitgeberseite auch Zuversicht zu hören, dass ein Abschluss im Februar zustande kommen könnte. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 11. und 12. Februar in Potsdam geplant.











