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Home » Wagenknecht zum Umgang mit der AfD: „Die Brandmauer ist gescheitert“
Politik

Wagenknecht zum Umgang mit der AfD: „Die Brandmauer ist gescheitert“

Von zeit-heute.deNovember 19, 20252 Min Gelesen
Wagenknecht zum Umgang mit der AfD: „Die Brandmauer ist gescheitert“
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Wagenknecht zum Umgang mit der AfD: „Die Brandmauer ist gescheitert“

Anti-AfD-Kurs der Regierung

Wagenknecht: „Die Brandmauer ist gescheitert“

19.11.2025 – 09:30 UhrLesedauer: 2 Min.

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Sahra Wagenknecht (Archivbild): „Diesen Weg müssen wir endlich verlassen.“ (Quelle: IMAGO/imago)

Sahra Wagenknecht sieht in der AfD keine Gefahr für Demokratie. Stattdessen problematisiert die BSW-Gründerin das Verhalten der Regierung. Das wirft sie ihr konkret vor.

Die BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht fordert, die AfD auf Landes- und Bundesebene in politische Entscheidungen einzubinden. „Die Brandmauer ist gescheitert, sie und die schlechte Politik der alten Parteien haben die AfD zur stärksten politischen Kraft in Deutschland gemacht“, sagte die scheidende Parteivorsitzende im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Mittwochsausgaben). „Diesen Weg müssen wir endlich verlassen.“

Eine Gefahr für die Demokratie in Deutschland sieht Wagenknecht in der AfD nicht. „Die größte Gefahr für die Demokratie in Deutschland ist eine Politik, von der immer mehr Menschen enttäuscht sind, die die Lebensverhältnisse und die Kaufkraft von immer mehr Menschen verschlechtert“, sagte sie.

In der AfD gebe es „Extremisten und gefährliche Typen“, fügte sie hinzu. „Aber die Radikalisierung der Partei ist doch auch eine Folge der Ausgrenzung. Einbindung zähmt, Ausgrenzung radikalisiert, das ist doch nichts Neues.“

In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern werde das BSW nach den Landtagswahlen 2026 keine Koalitionen gegen die AfD tragen, sagte Wagenknecht. „Für Koalitionen, deren einziger gemeinsamer Nenner ist, die AfD von der Macht fernzuhalten, stehen wir nicht mehr zur Verfügung.“

Wagenknecht plädierte für Expertenregierungen unabhängiger Köpfe, die sich Mehrheiten bei allen Parteien suchen – die AfD eingeschlossen. „Sowohl eine Anti-AfD-Koalition als auch eine AfD-geführte Koalition trifft auf die Ablehnung von jeweils rund der Hälfte aller Wähler“, sagte die BSW-Politikerin. „Ein Ausweg wäre eine Expertenregierung, in der nicht Parteienvertreter, sondern unabhängige Persönlichkeiten die Ministerämter übernehmen und die mit wechselnden Mehrheiten regiert.“

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