
„Unterste Schubladen des Fernsehens“
Vox-Star Chris Töpperwien beendet nach 14 Jahren TV-Karriere
08.01.2026 – 17:32 UhrLesedauer: 2 Min.
2012 wanderte er nach Los Angeles aus und ließ sich von Kameras begleiten. 14 Jahre später macht Chris Töpperwien endgültig Schluss mit der Showbranche.
„Ich gehe in ‚Goodbye Deutschland‘-Rente“, sagte Chris Töpperwien im Oktober der „Bild“-Zeitung. Mit diesen Worten beendete der Reality-Star im vergangenen Jahre seine Karriere beim Vox-Format. „Ich will wieder Spaß und Lebenslust erleben und nicht immer dasselbe machen. Die wollen immer Drama, Drama, Drama – aber das will ich nicht mehr!“, erklärte er damals seine Entscheidung.
Jetzt, drei Monate später, steht fest: Der Auswanderer geht noch einen Schritt weiter und zieht sich komplett aus dem Showgeschäft zurück. Auch Formate wie „Das Sommerhaus der Stars“ oder Dschungelcamp werde er nicht mehr machen. „Mir kann man beim besten Willen nicht mehr so viel Geld bezahlen, dass ich mich noch einmal freiwillig in diese untersten Schubladen des Fernsehens begebe“, schrieb er nun auf Instagram.
Dazu veröffentlichte Chris Töpperwien ehrliche Worte über die Reality-TV-Branche – und die dazugehörigen Protagonisten. „Spätestens dann, wenn man sich vor laufenden Kameras hemmungslos volllaufen lässt, herumfummelt, unter Bettdecken mit ausgemustertem Reality-Abschaum rumfingert und jede Form von Selbstachtung über Bord wirft, sollte man sich ehrlich fragen, ob man noch alle Tassen im Schrank hat – oder ob man die Kontrolle über das eigene Leben längst abgegeben hat.“
Er habe für „diesen Zirkus“ nichts mehr übrig. „Mit Stolz kehre ich dem Ganzen den Rücken. Manche Kapitel sollte man nicht fortsetzen, sondern endgültig verbrennen. Manche Bühnen verlässt man nicht aus Angst – sondern aus Einsicht.“
14 Jahre lang stand Chris Töpperwien für „Goodbye Deutschland“ vor der Kamera. 2012 wanderte er von Köln nach Los Angeles aus, um mit einem Currywurst-Foodtruck in der US-Metropole durchzustarten. Dabei wurde er von TV-Kameras der Vox-Show begleitet – und zählt mittlerweile zu den bekanntesten Gesichtern des Formats.










