
Heim-Weltcup in Oberhof
Von 14 auf 3: Deutscher Biathlon-Staffel gelingt Aufholjagd
Aktualisiert am 10.01.2026 – 15:54 UhrLesedauer: 2 Min.
In Oberhof wollte die deutsche Biathlon-Staffel der Damen ein Erfolgserlebnis einfahren. Doch danach sah es zwischenzeitlich überhaupt nicht aus.
Die deutsche Biathlon-Staffel hat am Samstag in Oberhof den dritten Platz geholt. Das Quartett um Selina Grotian, Julian Tannheimer, Janina Hettich-Walz und Franziska Preuß musste sich nur Frankreich und Norwegen geschlagen geben (+1:28,4 Minuten). Dabei sah es zwischenzeitlich überhaupt nicht nach einem Podiumsplatz aus. Startläuferin Selina Grotian, die liegend keinen Fehler geschossen hatte, musste nach dem Stehendschießen in die Strafrunde, war auf Rang 14.
„Ich habe mir schon beim Hinstellen gedacht: ‚Oh, das könnte schwierig werden'“, sagte Grotian in der ARD: „Ich habe mein Bestes gegeben, aber leider mit der Strafrunde.“
Doch in der Folge startete dann die deutsche Aufholjagd. In der Folge benötigte auch Tannheimer zahlreiche Nachlader – und dennoch brachte sie das DSV-Team bis auf Platz fünf nach vorne. „Der Wind war gar nicht so das Problem, eher die Kälte“, sagte die 20-Jährige. Stück für Stück kämpften sich die DSV-Damen nach vorne, ehe Schlussläuferin Franziska Preuß den Podiumsplatz perfekt machte.
Die Siegerinnen aus Frankreich um die Gesamtweltcupführende Lou Jeanmonnot waren am Samstag nicht zu stoppen. Nur acht Fehler und keine einzige Strafrunde stand am Ende auf dem Konto, als Julia Simon im Ziel ankam. Norwegen hatte eine Strafrunde, dafür aber nur sieben Fehler. Deutschland leistete sich sechs Fehler mehr, die am Ende „nur“ den dritten Platz bedeuteten.
Auf Rang vier lief Finnland ein, auf fünf kam Schweden ins Ziel. Dabei lief der Start bei den Schwedinnen besonders bitter. Ein Defekt am Gewehr kostete Julia Magnusson viel Zeit.










