Rund drei Monate nach Trennung
Real-Star tritt gegen Alonso nach
06.04.2026 – 21:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit 12. Januar ist Xabi Alonso nicht mehr Trainer bei Real Madrid. Sein großer Kritiker ist Vinícius Júnior, der nun über den Spanier spricht.
Vinícius Júnior hat sich kritisch über seinen ehemaligen Trainer Xabi Alonso geäußert. Auf der Pressekonferenz vor dem Viertelfinale der Champions League gegen Real Madrid wurde er auf die Zeit mit dem 44-Jährigen als Trainer angesprochen. Die Antwort lässt einige Schlüsse zu, so sagte der Brasilianer: „Meine Zeit mit Xabi war eine lehrreiche Erfahrung; ich habe mich als Mensch weiterentwickelt.“
Der Angreifer verlor jedoch kein Wort zur sportlichen Entwicklung, ließ diesen Punkt aus, weil er vermutlich selbst keine in der Zeit unter Alonso sah. Vielmehr betonte er, dass er keine Verbindung zu Alonso aufbauen konnte, nur um im Nachhinein vom aktuellen Trainer, Álvaro Arbeloa, zu schwärmen: „Aber ich habe eine großartige Verbindung zu Arbeloa, und er hat mir viel Selbstvertrauen gegeben, genau wie Ancelotti.“ Im Umkehrschluss ist Alonso das nicht gelungen.
Vinícius Júnior wurde außerdem dazu befragt, weshalb er sich nicht öffentlich von Alonso verabschiedet habe: „Ich habe viele Spiele bestritten, aber nur wenige Minuten gespielt. Jeder Trainer hat seine Methoden, und ich habe nicht so gut mit ihm harmoniert, wie er es sich gewünscht hätte.“ Er sprach das aus, worüber schon lange gemunkelt wurde: Zwischen ihm und Alonso passte es nicht.
Der 25-Jährige erklärte damit auch die Tatsache, dass er unter Alonso zwischenzeitlich 15 Pflichtspiele hintereinander nicht getroffen hatte: „Ich glaube, ich habe noch nie so wenig Tore geschossen wie zu diesem Zeitpunkt, seitdem ich zum Klub gekommen bin und da war ich sehr jung und mir fehlte die Konzentration. Aber ich habe aus dieser letzten Durststrecke gelernt.“











