
Olympia 2026
Gold-Triumph: Verwandte von Film-Legende holt Olympiasieg
07.02.2026 – 19:05 UhrLesedauer: 2 Min.
Sie trägt einen großen Namen – und hat Gastgeber Italien direkt am ersten Tag der Olympischen Spiele jubeln lassen.
Die italienische Eisschnellläuferin Francesca Lollobrigida hat bei den Olympischen Winterspielen in Mailand einen emotionalen Höhepunkt geliefert. An ihrem 35. Geburtstag gewann sie über 3000 Meter die erste Goldmedaille für das Gastgeberland und feierte ihren Triumph mit Ehemann Matteo Angeletti und Sohn Tommaso im Publikum.
„Das ist der beste Tag meines Lebens, ein perfekter Tag. Vor allem, weil mein Sohn Tommaso, mein Mann und meine Familie hier waren und mir zugesehen haben“, sagte Lollobrigida nach ihrem Erfolg. Die Olympia-Zweite von Peking stellte mit 3:54,28 Minuten nicht nur eine persönliche Bestzeit auf, sondern auch einen neuen olympischen Rekord.
Mit der italienischen Flagge in der Hand rannte die Goldmedaillengewinnerin durch den Athletentunnel zu ihrer Familie. „Es ist unglaublich, wir sind in Italien. Die Olympischen Spiele finden in Italien statt. Mein größter Traum ist wahr geworden“, freute sich die 35-Jährige.
Lollobrigida ist die Großnichte der legendären italienischen Filmschauspielerin Gina Lollobrigida, die 2023 im Alter von 96 Jahren gestorben war. Sie hat ihre Großtante allerdings nie persönlich kennengelernt.
Die Norwegerin Ragne Wiklund belegte mit 3:56,54 Minuten den zweiten Platz vor der Kanadierin Valerie Maltais (3:56,93). Für die favorisierten Niederländerinnen verlief der Wettbewerb enttäuschend: Dreifach-Weltmeisterin Joy Beune verpasste als Vierte mit 3:58,12 Minuten eine Medaille.
Die deutsche Starterin Josie Hofmann landete mit 4:06,54 Minuten auf dem 14. Platz. Zuvor hatten am Samstag bereits Giovanni Franzoni mit Silber und Dominik Paris mit Bronze in der Männer-Abfahrt in Bormio die ersten Medaillen für Italien bei diesen Spielen gewonnen.










