Wettkampf in Deutschland

Auf Siegkurs: Dämpfer für Verstappen bei Prestige-Rennen

17.05.2026 – 15:16 UhrLesedauer: 1 Min.

Max Verstappen erlebte eine Entäuschung auf dem Nürburgring. (Quelle: Thomas Frey/dpa/dpa-bilder)

Max Verstappen liegt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring in Führung, doch plötzlich werden alle Sieghoffnungen zunichtegemacht.

Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hat eine defekte Antriebswelle das Quartett um Max Verstappen den sicher geglaubten Sieg gekostet. Das Team lag in Führung, als der Schaden knapp dreieinhalb Stunden vor dem Rennende entdeckt wurde und die nötigen Reparaturarbeiten alle Chancen auf den Gesamtsieg zunichtemachten.

Verstappen hatte das Steuer seines Mercedes-AMG gerade an Teamkollege Daniel Juncadella übergeben, als das Team erste Hinweise auf einen Schaden erhielt. Nach wenigen Runden musste der Spanier zurück an die Box. Dort erkannte das Team das volle Ausmaß des Problems. Stefan Wendl, Kundensportleiter bei Mercedes-AMG, sagte: „Natürlich sind alle mega enttäuscht.“ Neben Juncadella und Verstappen gehörten auch Lucas Auer und Jules Gounon zum Fahrer-Quartett.

Verstappen-Debüt zieht Rekordpublikum an

Für den viermaligen Formel-1-Weltmeister reiht sich der Ausfall in eine Serie von Rückschlägen auf der Nordschleife ein. Bei einem Event im April hatte er einen Sieg nachträglich verloren – sein Team hatte regelwidrig zu oft die Reifen gewechselt. Bei einem weiteren Vorbereitungsrennen gab es ebenfalls einen Defekt am Auto.

Verstappens Debüt beim 24-Stunden-Rennen zog trotzdem ein Rekordpublikum an. Mit 352.000 Zuschauern übertraf die Veranstaltung den Bestwert aus dem Vorjahr deutlich. Der 28-Jährige hat bereits weitere Starts bei 24-Stunden-Events in Aussicht gestellt.

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