Traditionsklub muss runter
Zweiter Absteiger der Frauen-Bundesliga steht fest
Aktualisiert am 17.05.2026 – 16:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Entscheidung im Tabellenkeller der Frauen-Bundesliga fällt am letzten Spieltag. Ein Traditionsklub muss nach über 20 Jahren runter.
Die SGS Essen ist aus der Frauen-Bundesliga abgestiegen. Der Traditionsklub kam am letzten Spieltag vor heimischer Kulisse nicht über ein 1:1 gegen den SC Freiburg hinaus und konnte damit den Rückstand aufs rettende Ufer, der vor dem Anpfiff drei Punkte betragen hatte, nicht mehr wettmachen.
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Beke Sterner brachte die Gastgeberinnen in Führung (71. Minute), Svenja Fölmli aber glich kurz vor dem Spielende für Freiburg aus (86.). Selbst ein knapper Sieg hätte Essen aber nicht gereicht. Die SGS wäre dann zwar nach Punkten gleichauf mit dem Hamburger SV gewesen, hätte aber das um neun Treffer schlechtere Torverhältnis gehabt. Der HSV verlor zum Abschluss mit 0:1 gegen den FC Bayern.
Essen beendet die Saison mit 16 Punkten aus 26 Spielen, hat dabei nur drei Siege eingefahren und eine negative Tordifferenz von 22:63 angesammelt.
Auch Jena steigt aus der Bundesliga ab
Mit der SGS Essen steigt ein echter Traditionsklub aus der Frauen-Bundesliga ab. Der Verein ist seit 2004 durchgehend in der höchsten Spielklasse angetreten und hat dabei zahlreiche Nationalspielerinnen hervorgebracht: In den vergangenen Jahren liefen unter anderem Lena Oberdorf, Lea Schüller oder Linda Dallmann in Essen auf. Das vorerst letzte Bundesliga-Spiel bestreitet der Traditionsklub am 17. Mai gegen den SC Freiburg.
Den Gang in die zweite Liga muss auch Carl Zeiss Jena antreten. Der Abstieg der Thüringerinnen steht bereits seit Wochen fest. Dafür steigen der VfB Stuttgart und der 1. FSV Mainz 05 in die Frauen-Bundesliga auf.
