Langjähriger Kapitän der Hanseaten
HSV trauert um Vereinsikone
25.09.2026 – 13:50 UhrLesedauer: 2 Min.
Der HSV trauert um einen der größten Spieler seiner Vereinsgeschichte. Peter Nogly prägte wie kaum ein anderer eine der erfolgreichsten Zeiten der „Rothosen“.
Der Hamburger Sportverein hat am Freitag die traurige Nachricht über den Tod seiner Vereinsikone Peter „Eiche“ Nogly mitgeteilt. „Die HSV-Familie verliert eine weitere herausragende Persönlichkeit und Leitfigur“, schrieben die Hamburger. Und weiter: „Nogly war ein absoluter Publikumsliebling und einer der besten Verteidiger, die jemals das Trikot mit der Raute auf der Brust getragen haben.“
Mit den „Rothosen“ gewann Nogly fast alles, was es zu gewinnen gab. So führte er den HSV als Kapitän zum Triumph im DFB-Pokal 1976, im Europacup der Pokalsieger 1977 und zur deutschen Meisterschaft 1979. 1980 unterlag der HSV im Finale des Landesmeister-Pokals Nottingham Forest. Nogly bezeichnete dies als seine „größte Niederlage“.
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Insgesamt kam „Eiche“ Nogly auf 414 Pflichtspiele für den HSV und erzielte dabei 52 Tore. Sein wichtigstes Tor machte er wohl im gewonnenen DFB-Pokal-Finale 1976 gegen den 1. FC Kaiserslautern. Seine Spielweise war einerseits hart, andererseits aber auch klug. „Ich kam selten zu spät, war meist schon da und stand dem Gegner immer ganz gut im Weg“, sagte der viermalige Nationalspieler über sich selbst nach seiner Karriere.
Nach seiner aktiven Karriere bekleidet Nogly noch verschiedene Ämter bei „seinem“ HSV, der ihm „ein ewiges Andenken“ bewahren wird. Unter anderem saß er von 2014 bis 2017 im Aufsichtsrat des Bundesligisten. Nach erfolgreichem Aufstieg in diesem Sommer hat „Eiche“ Nogly den HSV wieder in der Bundesliga gesehen, dort wo er vor fast 50 Jahren mit den Hanseaten die Meisterschale entgegennehmen durfte.











