Tarifstreit eskaliert
Neuer KVB-Streik am Donnerstag – Busse und Bahnen fahren nicht
Aktualisiert am 16.03.2026 – 10:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Gewerkschaft Verdi hat bereits vor dem Warnstreik am Dienstag neue Streiks für Donnerstag angekündigt. Betroffen sind auch die Kölner Verkehrs-Betriebe.
Der Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft Verdi und den öffentlichen Nahverkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen droht weiter zu eskalieren. Noch vor Beginn des Warnstreiks im Fahrdienst am Dienstag (17. März) hat Verdi für Donnerstag (19. März) landesweit zu erneuten Arbeitsniederlegungen aufgerufen.
S-Bahnen und Regionalzüge sind von dem erneuten Warnstreik nicht betroffen. Bereits seit Montag kommt es zu Einschränkungen in einzelnen Bereichen der KVB. Montag werden die Kundenzentren bestreikt, am Dienstag fallen dann erstmals Busse und Bahnen aus. In einer Pressemitteilung von Verdi heißt es weiter: „Am Mittwoch sind in zahlreichen Werkstätten der kommunalen Nahverkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen Beschäftigte zum Warnstreik aufgerufen.“
Es folgt ein sogenannter Vollstreik am Donnerstag (19. März), um den Druck auf die kommunalen Nahverkehrsunternehmen zu erhöhen. „Damit werden Busse und Straßenbahnen in allen Regionen NRWs von der frühesten Frühschicht bis zur spätesten Spätschicht weitgehend stillstehen“, kündigt Verdi weiter an.
Bereits seit Anfang Februar kommt es wiederholt zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr. Die enge Taktung der Streiks hatte es in den aktuellen Verhandlungen allerdings in dieser Form noch nicht gegeben. Der längste Streik Ende Februar ging über 48 Stunden, es kam bundesweit zu erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr.
Verdi fordert in den Verhandlungen unter anderem längere Ruhezeiten zwischen den einzelnen Schichten und eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 39 auf 37 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 24. März angesetzt.












