
„Erste disziplinare Sofortmaßnahmen“
Möglicher Drogenskandal erschüttert Hamburger Universität
27.01.2026 – 19:32 UhrLesedauer: 1 Min.
Das Verteidigungsministerium bestätigt eine Durchsuchung wegen Verdachts auf Drogenhandel an der Bundeswehr-Universität in Hamburg. Es werden auch Hinweise auf fragwürdige Aufnahmerituale untersucht.
Der Verdacht auf Drogendelikte an der Hamburger Universität der Bundeswehr hat die Behörden auf den Plan gerufen. Wie das Verteidigungsministerium am Montag mitteilte, hätten Bundeswehr-interne Ermittlungen Mitte Januar zu einer Durchsuchung an der Hochschule geführt.
Grund sei der Verdacht auf unerlaubten Umgang mit Betäubungsmitteln gewesen. Demnach könnten Drogen nicht nur konsumiert, sondern auch von Studierenden verkauft worden sein.
Inzwischen seien weitere Verdachtsfälle zum unerlaubten Umgang mit Betäubungsmitteln bekannt geworden, erklärte das Ministerium. Es werde daher von mehreren Beschuldigten ausgegangen. Aufgrund der ersten Ermittlungserkenntnisse seien „erste disziplinare Sofortmaßnahmen“ verfügt worden.
Der Sachverhalt wird demnach sowohl intern als auch durch zivile Behörden ermittelt. Dabei sollen den Angaben zufolge auch Hinweise „auf in der Vergangenheit liegende, möglicherweise entwürdigende Aufnahmerituale“ an der Universität erneut geprüft werden.











