Deutscher Trainer mittendrin
VAR-Panne im Europapokal
Aktualisiert am 28.08.2026 – 09:23 UhrLesedauer: 2 Min.
Als in der Qualifikation zur Conference League der Videobeweis zum Einsatz kommen soll, kommt es zu einem ungewöhnlichen Problem. Erst nach mehreren Minuten wird es gelöst.
Der deutsche Trainer Enrico Maaßen hat mit dem FC St. Gallen den Einzug in die Ligaphase der Conference League verpasst. Nach der 0:1-Hinspielniederlage gegen den FC Nordsjælland verloren die Schweizer am Donnerstagabend auch das Rückspiel mit 2:3. Der VAR lieferte dabei eine ungewöhnliche Szene.
Es lief die 16. Minute, als sich den Schweizern beim Stand von 0:1 die große Chance zum Ausgleich bot. Lukas Görtler setzte zum Schuss an, ein dänischer Verteidiger blockte mit der Hand. Schiedsrichter Orel Grinfeld ließ zunächst weiterspielen, die Hausherren protestierten. Dann meldete sich der Video-Assistent und legte seinem Kollegen nahe, sich die Wiederholung anzuschauen.
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Doch dabei wurde es problematisch. Denn als sich Grinfeld am Spielfeldrand die Szene noch einmal anschauen wollte, funktionierte der Monitor nicht. Immer wieder kippte dieser nach vorn ab, die Halterung war offenbar zu locker. Der Unparteiische justierte wiederholt nach, erhielt dabei Unterstützung. Doch das Problem ließ sich minutenlang nicht beheben.
Maaßen trainierte schon in der Bundesliga
Erst knapp vier Minuten später konnte sich der Schiedsrichter die Szene anschauen, entschied dann auf Elfmeter. Görtler glich für die Schweizer aus, nur drei Minuten später führte Nordsjælland aber wieder. St. Gallen glich erneut schnell aus, kassierte in der Schlussphase aber das 2:3, womit das Aus besiegelt war.
Für die Mannschaft von Coach Maaßen, der in Deutschland unter anderem die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund sowie Bundesligist Augsburg trainiert hat, geht die Saison damit ohne Europapokal weiter. In der Liga steht am Sonntag ein Heimspiel gegen Meister Thun an.












